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„Was bisher geschah…Teil 8“

Acht

Während sich die deutsche Nationalmannschaft mit der Niederlage, ähm Niederlande in der Nations League duellierte, richteten wir zum achten Mal den Blick zurück auf unsere Texte des thebeautifulgameblogs. Heraus kam die Erkenntnis, dass es sich diesmal hauptsächlich um Aufreger-Themen gehandelt hat. RB Leipzig, Borussia Dortmund, der Chemnitzer FC, der FC Bayern München und die journalistische Hysterie, wenn es mal bei den Bayern nicht läuft. Das ist ja wiederum brandaktuell.

Dazu noch die zweite Erkenntnis, dass sich Fake News auch in der sportlichen Berichterstattung breit gemacht haben. Baba widmete sich dafür ausführlich einer Kölschen Legende und blickte zurück auf die Stationen des fast Gescheiterten Lukas Podolski. Legendär wie der Spieler. Viel Spaß beim Stöbern.

71. Hass auf RB Leipzig! Nicht mehr alle Dosen im Schrank? Teil 2
72. Dem BVB wachsen Flügel! Kommentar zum Pokalspiel vs. Hertha BSC
73. Das Leck mich am A…-Spiel. CFC vs. VfR Aalen
74. Fake News? Lese was du glauben sollst!
75. Quo vadis, Chemnitzer FC?
76. Stationen eines fast Gescheiterten?
77. Das Hör-Spiel Real Madrid vs. FC Bayern München
78. Leserbrief zum 11Freunde Artikel „Gezutzelte Weißwurst“
79. Alt vs. Jung. Kommentar zum Pokal-Halbfinale FCB vs. BVB
80. Kommentar zur FC Bayern-Journalismus-Hysterie

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 sowie Teil 7

By Baba und Nino

 

Kommentar zum himmelblauen Juli 2017

HimmelblauJuli

Nicht nur der himmelblaue Juni 2017 machte alles neu, nein, auch der himmelblaue Juli entwickelte beim Chemnitzer FC viel Neues.

Wie im Juni wurde sich weiterhin um die Kaderplanung intensiv gekümmert. Die fast Generalüberholung wurde mit den Verpflichtungen vom 21jährigen Defensivspieler Janik Bachmann und dem 27jähirgen Björn Kluft, der als Offensivspieler zuletzt beim FC 08 Homburg unter Vertrag stand, abgeschlossen.

Vor dieser letzten und etwas späten Verpflichtung wählte die Mannschaft schon einen neuen Mannschaftsrat. Als neuer Kapitän wurde #Endres gewählt sowie sein Stellvertreter #Grote.

Neben dieser neuen sportlichen Aufstellung gab es auch aus dem kulinarischen Bereich Neues zu vermelden. Zur neuen Saison kann der geneigte Nicht-Vegetarier die neue Stadionwurst mit himmelblauen Senf genießen. Die wir zitieren: „grobe Brühwurst“ ist mit dem CFC-Logo „gebrandet“. Das ist wahrlich Geschmackssache. Da die Kuriosum-Skala mit CFC-Kreißsaal und „gebrandeter“ Stadionwurst noch nicht ganz ausgereizt ist, schlagen wir himmelblaues Bier vor! Die Zeit ist nun wirklich reif. Wir würden es #Werneshimmelblauer nennen 😉

Aber nicht nur die Feinschmecker kommen auf ihre Kosten, sondern neuerdings auch die Videospieler. Mit dem Computerspiel FIFA 18 kann nun auch die 3.Liga und der DFB-Pokal mit dem Verein des Herzens gespielt werden. Kicken ist dennoch immer besser als daddeln…

Was besser oder schlechter ist, darüber lässt sich sportlich streiten. Was wir aber richtig gut finden, das sind die Aktivitäten der aktiven Fanszene von Chemnitz. Mit diesen wurde für positive Schlagzeilen gesorgt. Zum einen mit der Neugestaltung der Fassade der Südtribüne. Hier wurde der Schriftzug „Tradition stirbt nie“ auf die Fassade gemalt. Zum anderen ist es die finanzielle Unterstützung des Nachwuchsleistungszentrums des CFC. Vom Fanszene Chemnitz e.V. wurden fast 50.000€ überreicht. Chapeau für diese Aktionen!

Neben dem ganzen Neuem beim CFC stand wiederum das DFB-Pokalspiel vs. FC Bayern München im Zentrum der Aufmerksamkeit. Nachdem klar war, dass das Spiel am Samstag, 12.08. stattfindet, starb die leise Hoffnung auf ein Montagsspiel, welches im „Free-TV“ zur #Primetime übertragen wird. Dies lässt sich wohl mit der dauernden Kritik an der Spielauswahl der ARD-Verantwortlichen begründen, weniger mit der Attraktivität des Spiels. Denn mit Blick auf die anderen Partien hat kein anderes Pokalspiel mehr Relevanz #himmelblaueBrille.

Nach der Bekanntgabe des Spieltermins ging es nun ans Eingemachte, nämlich der Frage: Wie wird der Ticketverkauf ablaufen. Der CFC entschied sich: Mitglieder und Dauerkarteninhaber first! Dieses Vorverkaufsrecht wurde offensichtlich sehr gut in Anspruch genommen. Am langen Ende des Verkaufs standen noch rund 1000 Tickets zur Verfügung. Auch für diese Tickets galt, das sie nur in Verbindung mit einer Heimspielkarte vs. VfR Aalen erworben werden konnten. An sich eine sehr gute Idee, wäre da nicht die bittere Pille Aalen anschauen zu müssen.

Davon mal abgesehen steht fest: DFB-Pokal-Spiel vs. FC Bayern München, ein Traumlos!. Volles Stadion, volle, ähm tolle Fans. Himmelblaues Herz, was willst du mehr?

Neben dieser Bekanntgabe wurde auch der Rahmenspielplan für die neue 3.Liga-Saison veröffentlicht. Die einzige Konstante für den CFC ist, dass wie in der letzten Saison 2016/2017 die Chance besteht, die Kogge aus Rostock im letzten Heimspiel zu versenken.

In der Vorbereitung auf die neue Saison gab es weitere Testspiele. Ein 1:0 vs. ZFC Meuselwitz und 0:2 vs. FC Dukla Prag in der heimischen Arena.

Die Niederlage kann aber in Hinblick auf den Auftaktsieg vs. FSV Zwickau getrost zu den Akten gelegt werden. Im ersten Heimspiel schoss Daniel Frahn das 1:0 Siegtor bereits in der 7. Minute. Danach folgten teils bange Minuten, ob dieses Tor reichen würde. Gereicht hat es, damit war klar: die ersten drei Punkte und kein Gegentor. Dieser erfreuliche Auftaktschwung konnte im Auswärtsspiel vs. SC Paderborn leider nicht fortgeführt werden. Trotz einer kämpferischen Leistung musste eine 2:3 Niederlage eingesteckt werden.

Am 3. Spieltag folgte dann eine bittere 2:4 Heimniederlage vs. VfR Aalen, bei der am Ende am ehesten die engagierte Leistung der Fans während und nach dem Spiel in Erinnerung bleiben wird. Somit sind nach dem 3. Spieltag weiterhin 3 Punkte bei einem negativen Torverhältnis (minus zwei) zu verzeichnen. Jetzt heißt es „schnell die Kurve kriegen“ #Klugscheißer. Das nächste Auswärtsspiel vs. den Tabellennachbarn Carl Zeiss Jena bietet dazu die beste Möglichkeit.

Summa summarum also wieder ein ereignisreicher Monat für den CFC. Und das wird so weiter gehen. Nach dem Ost-Kracher vs. Jena darf der FC Bayern München sein Spiel des Jahres in Chemnitz austragen. Bisher haben die Bayern mehr Testspiele verloren als gewonnen. Das ist doch mal was :-)… mehr dazu dann himmelblauen August.

By Baba und Nino

 

P.S.:

Lese-Tipp Numero Uno: Einen Rückblick auf die turbulente 2016/2017 Saison hat Baba geschrieben, on top mit einem Tipp für die neue Saison.

Lese-Tipp Numero Due: Kommentar zum himmelblauen Juni … Teil 1 und Teil 2. Viel Spaß beim Lesen.

Das Leck mich am A…-Spiel. CFC vs. VfR Aalen

stadioneingang

 

In seinem Ausblick zur besten und einzigartigsten 3. Liga hatte Baba für den Chemnitzer Fußballclub das Fazit gezogen: „Die Mecker Chemnitzer werden ruhiggestellt und es wird wohl gefeiert werden.“ Mit dem aktuellen 5. Tabellenplatz wird leichte Vorfreude entwickelt, auch weil der Relegationsplatz in Sichtweite ist. Ein Grund mehr die Gelegenheit zu nutzen, einem Heimspiel der Himmelblauen beizuwohnen.

An diesem 23. Spieltag schickte sich als Gegner der Verein für Rasenspiele 1921 e.V. Aalen an, der zurzeit auf dem 9. Tabellenplatz rangiert. Die Aalener haben eine turbulente Woche hinter sich. Am Dienstag stellten sie einen Insolvenzantrag, um den Verein wieder „zukunftsfähig zu machen“ und sich von den „Altlasten“ zu befreien.

Mit ähnlichen Finanz-Problemen hat auch der CFC zu kämpfen. Ende November 2016 wurde eine Liquiditätslücke von 2 Mio. Euro bekannt. Diese wurde mit Hilfe der Stadt Chemnitz und der Sponsoren rechtzeitig vor dem Lizenzierungsverfahren geschlossen. Vorerst gut gegangen.

Sportlich betrachtet sieht es hingegen wesentlich besser aus. Der CFC, mit der aktuell besten Offensive, gegen die Remis-Spitzenreiter aus Aalen. Zudem ist Chemnitz die zweibeste Auswärtsmannschaft, das hilft allerdings weniger bei Heimspielen #Klugscheißer#1. Die Aalener findet man in der Auswärtstabelle auf Platz 8.

Im Hinspiel gab es ein 2:2, bei dem Aalen noch in der 94. Minute ausglich. Ein weiteres Remis hilft keiner der beiden Teams, auch gerade weil Aalen einen 9-Punkte-Abzug befürchten muss.

panorama

Bei meinem letzten Besuch eines Heimspiels gastierte noch Dynamo Dresden zum Sachsenderby. Das Wetter war wieder mies, leichter Nieselregen und 3 Grad über Null. Dagegen gestaltete sich der Stadion-Einlass freundlicher, ohne lästiges Abfummeln von Ordnern. Zur VIP-Lounge wird man einfach durchgelassen und kriegt ein Einlassbändchen #DerFitnessSeiDank.

Der Beginn des Spiels war von allgemeiner Zerfahrenheit geprägt. Diese dauerte aber nicht lange an, in der 11. Minute schnappte sich Aalen’s Preißinger den Ball und setzte einfach mal zu einem Sprint an und beendete diesen mit einem strammen Schuss, der mit der überraschenden 1:0 Führung endete. Es dauerte bis zur 24. Minute bis der CFC einen Angriff zustande brachte, bei dem der Torhüter den Ball in der Hand hatte. Nicht nur da stellte ich mir die Frage, was mit der besten Offensive der 3. Liga passiert ist. Ist die Fitness verloren gegangen? Im Weiteren Spielverlauf versuchten die Himmelblauen mittels Flanken die beiden Stürmer D. Frahn und A. Fink zu bedienen, leider erfolglos. In der 45. Minute ergab sich tatsächlich noch eine zweite Chance der Aalener, auch die zweite Ecke des CFC konnte in der Spielstatistik verbucht werden.

fans

Die zweite Halbzeit startete denkbar ungünstig für den CFC. D. Grote erhielt für Schiedsrichter-Beleidigung die rote Karte. Erstaunlicherweise hatte der CFC dann zu Zehnt mehr vom Spiel, drängte auf den Ausgleich, jedoch standen die Aalener teilweise zu sechst um den Strafraum herum. Es entwickelte sich daher eine zähe Angelegenheit. Die Aalener konterten die Offensivbemühungen, vollenden konnten sie diese aber nicht mit einem zweiten Treffer.

So blieb es bei der Tor-Magerkost und die Aalener holten drei Punkte. Die werden sie auch dringend brauchen, sofern es einen 9-Punkte-Abzug werden wird.

Nach dem Spiel bezog noch 3. Liga-Rekordtorschütze A. Fink Stellung zur roten Karte: „Wenn ein Spieler sagt: ‚Leck mich am Arsch‘ ist das für mich keine rote Karte“. Was nun in den Bereich der Schiedsrichter-Beleidigung fällt oder nicht, das ist wahrlich Geschmackssache. Dafür lieferte Fink das passende Fazit zu diesem Spiel.

So oder so heißt es jetzt für den CFC Ruhe zu bewahren und weiterhin die Auswärtsstärke auszuspielen, sonst ist wieder der „FC Hollywut in der Arbeiterstadt“ angesagt. Der nächste Gegner sind die Sportfreunde Lotte, die es im DFB-Pokal bis ins Viertelfinale geschafft haben. Das sollte dem CFC Hoffnung machen, dass alles noch möglich ist. Auch der Relegationsplatz. Am besten mit dem Duell vs. FC Erzgebirge Aue. Der Mutter aller Bezirksderbies.

By Nino

chemnitz