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„Was bisher geschah…“ Teil 9

Neun

Das letzte Mal einstellig, dann sind wir schon bei Numero 10. Vorher können wir in aller gebotenen Bescheidenheit in unserer Rückblicks-Kategorie „Was bisher geschah…“ wie eh und je auf einen bunten Strauß an Themen zurückblicken. Wir haben uns dem ewigen Thema „Relegation“ mit einem Pro und Contra gewidmet und so wie es aussieht, werden wir wohl dazu niemals einer Meinung sein. Wenn schon dann beim Thema Kommerz. Die 10 Anti-Kommerz-Gebote sind immer noch eine gute Orientierung, etwas proaktiv gegen die Kommerzialisierung im Fußball-Geschäft zu tun. Bei aller Schwierigkeit der konsequenten Umsetzung.

Eine luftige Geschäftsidee hatten wir allerdings für Timo Werner. Leider aufgrund der ihn ereilenden Schmäh-Rufe aus der Not geboren. Einen empörten und immer noch unbeantworteten Leserbrief an den 11Freunde Chefredakteur und u.a. auch SternStimme Philip Köster hatte dies auch noch zur Folge.

Fehlen durfte unser geliebter Chemnitzer FC selbstverständlich nicht. Diesmal vertreten mit einem Kommentar zum Sieg im Sachsenpokal 2017, der wiederum zum vermeintlichen Traumlos FC Bayern München in der 1. Runde des DFB-Pokals geführt hatte.

Wie immer: Viel Spaß beim Stöbern!

By Baba und Nino

81. Was bisher geschah…Teil 5

82. Relegation ist Mist

83. Der unabsteigbare HSV – der Traum von einer Huldigung!

84. Kommentar zum Sachsenpokalfinale Lok Leipzig vs. CFC

85. Relegation ist geil! Alles oder Nichts! Es lebe die Relegation!

86. Die luftige Geschäftsidee für Timo Werner

87. Die 10 Anti-Kommerz-Gebote

88. CFC vs. FCB – Das Pokal-Traumlos!?

89. Leserbrief zur stern-Stimme Philipp Köster

90. Ein Bericht vom Spiel Houston Dynamo vs. FC Dallas

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und last but not least Teil 8.

 

Pokal-Krimi deluxe! Das 13:12 des CFC vs. Lok Leipzig.

UltrasBeginn

Die Zutaten für ein herrlich-schönes Halbfinale im Sachsenpokal 2019 lagen auf dem Rasen. Abendsonne, Ostduell unter Flutlicht, der Chemnitzer FC vs. 1. FC Lokomotive Leipzig. Himmelblau vs. Blau-Gelb. Der Tabellenführer vs. den 6.ten der Regionalliga Nordost. 26 Punkte Unterschied. Im Hinspiel siegte noch der CFC-ICE vs. die Bummel-Lok mit 3:1, im Rückspiel gab es trotz 2:0 Führung eine 2:4 Auswärtsniederlage für die Himmelblauen. In dieser Saison also unentschieden. Aber was interessieren schon die Ergebnisse in der Liga? Der Pokal, ja genau der Klassiker darf nicht fehlen: der Pokal hat seine eigenen Gesetze!

Gemäß diesem Gesetz konnte man auch gern darauf hinweisen, dass der CFC die letzten drei Duelle für sich entscheiden konnte, allen voran das Finale 2016. Das war aber kein Grund übermütig zu werden. CFC-Trainer D. Bergner sprach daher im Vorfeld fast ehrfürchtig von Lok Leipzig als „Team der Stunde in der Regionalliga“. Gegen dieses fehlte weiterhin T. Müller, der mit den Nachwirkungen einer Gürtelrose zu kämpfen hatte.

Der Lok-Trainer B. Joppe konnte hingegen mit voller Kapelle nach Chemnitz reisen. Oder wie er es ausdrückte: „Seit heute sind alle wieder an Bord. Wir fahren mit großem Besteck nach Chemnitz.“ Jaja, da hat wohl jemand sein Praktikum in der Phrasendrescherei erfolgreich bestanden.

Angepfiffen wurde pünktlich unter stimmgewaltiger Begleitung und Ansage der Chemnitzer Fans.

Das Spiel startete flott, das Bemühen auf beiden Seiten war ersichtlich. Die Chemnitzer erwischten dabei den besseren Start und holten in den ersten Minuten einen Freistoß und zwei Ecken heraus. Letztere Ecke drückte der wiedergenesene M. Langer aus fünf Metern zur 1:0 Führung über die Linie. Lok-Torwart B. Kirsten war das erste Mal geschlagen.

M. Salewski reagierte auf seine Art und konnte sich nur mit einem groben Foul an D. Grote in der 11. Minute helfen. Diese hatte dann auch weitere Konsequenzen, denn Lok-Trainer B. Joppe holte den Heißsporn in der 22. Minute vom Platz. Ein Sicherheitswechsel, bevor die falsche Abfahrt, sprich Gelb-Rot genommen wurde. Zwar nicht die Gelb-Rote, aber eine weitere Gelbe Karte für den Leipziger R. Berger erzürnte B. Joppe im Folgenden dermaßen, dass er auf die Tribüne geschickt wurde. Nuja, nix mehr mit voller Kapelle.

Die Himmelblauen ließen sich einfach mal gar nicht davon beeindrucken und schenkten zwei Minuten später das nächste Tor ein. Wieder war es M. Langer, der aus 20 Metern zielsicher abzog und das zweite Mal B. Kirsten überwand. Was für ein Comeback.

Im Ergebnis des weiteren Spielverlaufs war ich fast geneigt zu schreiben, dass es eine eingleisige Angelegenheit werden würde. Aber so ist eben Fußball: keine voreiligen Urteile bilden. Mit der gefühlt ersten richtigen Torchance markierten die Leipziger in der 40. Minute den 1:2 Anschluss-Treffer. Die letzten Minuten nutzten die Himmelblauen für stürmische, aber leider erfolglose Bemühungen den alten 2 Tore-Abstand wiederherzustellen. So ging es 2:1 in die Halbzeitpause, aus derer beide Teams wechsellos zurückkamen.

Etwas weniger engagiert gestalteten sich die ersten 10 Minuten der 2. Halbzeit. Das bemerkten wohl vor allem die Leipziger, die später wesentlich robuster und zielstrebiger in die Zweikämpfe gingen und sich tatsächlich auch Torchancen erspielten. Dieses Engagement wurde auch prompt belohnt. In der 66. Minute vollendete M. Pommer seinen eigenen eingeleiteten Angriff mit dem 2:2 Ausgleich. Großes Aufstöhnen auf der Chemnitzer Seite. Wieder eine 2:0 Führung verspielt. Sollte sich die Saison-Rückspiel-Geschichte wiederholen? Oder wird der Pokal seine eigene Geschichte weitererzählen?

Die Gedanken kreisten natürlich und die Nervosität stieg mit jeder Minute. Diese wurde mit Chancen auf beiden Seiten entsprechend erhöht oder beruhigt. Auf die Spitze getrieben wurde es dann in der 86. Minute von D. Bozic, D. Frahn und P. Itter. Alle drei schafften es nicht, den Ball im Tor unterzubringen bzw. B. Kirsten ein drittes Mal zu überwinden. Ganz fair betrachtet: Bester Mann der Leipziger. So blieb es beim 2:2 und die unvermeidliche Verlängerung musste die Entscheidung bringen.

In dieser zeigten sich die Himmelblauen wieder anfangs couragierter. Diese Phase unterstützte CFC-Trainer D. Bergner mit dem ersten Wechsel. In der 99. Minute brachte er P. Hoppe für D. Bociz. Das nützte aber 1.mal überhaupt nix, denn wieder machten die Leipziger das Tor. In der 102. Minute markierte K. Schulze den 3:2 Führungstreffer. In drei Halbzeiten ein Tor, nicht von schlechten Eltern. Aber auch die Himmelblauen haben gute Eltern, z.B. I. Karsanidis, welcher den Ball aus 20 Metern ins Tor drosch. 3:3 Ausgleich! Was für ein Spiel. Das Nervenkostüm war auf dem besten Wege ziemlich dünn zu werden. Und die nächste Zerreißprobe folgte wenige Minuten, denn es blieb beim 3:3 und das Elfmeterschießen musste diesen Pokal-Krimi entscheiden. Um sich der Entscheidung so nüchtern wie nur gerade möglich zu nähern, folgt das 11er Schießen folgendermaßen:

Hoheneder: Trifft zum 4:3

Schinke:       Trifft zum 4:4

Karsanidis:  Trifft zum 5:4

Steinborn:   Trifft nicht.

Blum:            Trifft zum 6:4

Urban:          Trifft zum 6:5

Grote:            Trifft zum 7:5

Schulze:        Trifft zum 7:6

Frahn:           Trifft nicht.

Pfeffer:          Trifft zum 7:7

Garcia:          Trifft zum 8:7

Zickert:          Trifft zum 8:8

Langer:         Trifft zum 9:8

Gottschick:    Trifft zum 9:9

Itter:               Trifft zum 10:9

Ziane:             Trifft zum 10:10

Hoppe:           Trifft zum 11:10

Urbaun:         Trifft zum 11:11

Jakubov:        Trifft zum 12:11

Kirsten:          Trifft zum 12:12

Hoheneder:   Trifft zum 13:12

Schinke:        Trifft nicht!!!!!!!!!!!!

Unfassbar!

Wahnsinn!

Das Nervenkostüm war nun nicht mehr dünn, es war einfach weg. 13:12! Wer sollte das einem glauben? Die Anzeigetafel hielt dieses verrückte Ergebnis an diesem jetzt schon legendären Abend fest.

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Von diesem Spiel werden wir unseren Kindern erzählen, versprochen!

Der CFC gewinnt diesen mittlerweile fantastischen Pokal-Krimi deluxe! Im Finale wartet der FSV Zwickau. Die „Schwäne“ stehen nach 34 Spieltagen auf dem 7. Rang der 3. Liga. Das schwerste Spiel des Jahres 2019 steht also für den Chemnitzer FC noch an. Aber heute heißt es erstmal Feiern! Für Zwickau heißt es: Chemnitz! Chemnitz! Wir fahren nach Chemnitz! Immer eine Reise wert…

By Nino

 

Kommentar zum himmelblauen August, September und Oktober 2018

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Drei himmelblaue Monate können bisweilen verdammt lang sein. Aber die Uhren ticken beim Chemnitzer FC nicht schneller oder langsamer. Es ist der Takt der Ereignisse, der den Eindruck erweckt, dass entweder Stillstand beim CFC herrscht oder das Tempo der Erneuerung für einige zu schnell ist.

Dabei haben nur zwei Themen die himmelblauen Monate August, September und Oktober 2018 beherrscht. Zum einen diese fulminante Rekordserie von 14 Siegen in der Regionalliga-Nordost. Dazu kommt noch der 17:1 Testspiel-Sieg gegen ESV Eintracht Thum-Herold. Die 2:3 Testspielniederlage gegen den FSV Zwickau wird mal eben still und leise unter den Teppich gekehrt.

So ergeht es gelegentlich auch dieser jetzt schon historischen Leistung, die unter dem Getöse rund um das andere Thema, dem Insolvenzverfahren, unterzugehen droht. Daher lohnt es sich noch mal diese Siegesserie nachzuvollziehen:

2:0 Heimsieg vs. BFC Dynamo, 2:1 Auswärtssieg vs. SV Babelsberg 03, 3:0 Auswärtssieg vs. Rot-Weiß Erfurt, 2:1 Heimsieg vs. VfB Auerbach, 4:2 Auswärtssieg vs. Germania Halberstadt, 2:1 Auswärtssieg vs. VSG Altglienicke, 3:1 Heimsieg vs. Berliner AK 07, 1:0 Auswärtssieg vs. Budissa Bautzen, 3:1 Heimsieg vs. 1. FC Lok Leipzig, 4:0 Auswärtssieg vs. Optik Rathenow, 2:0 Heimsieg vs. Wacker Nordhausen, 3:1 Auswärtssieg vs. Hertha BSC II und der 4:0 Heimsieg vs. FC Oberlausitz Neugersdorf.

Macht insgesamt 42 Punkte, bei einem Torverhältnis von 38:10 Toren. Beste Offensive, beste Defensive. Vorzeitiger Herbstmeister. Dazu kommen noch die Siege im Sachsenpokal, 3:1 vs. Kickers Markleeberg (3. Runde) und im Achtelfinale der 4:2 Sieg gegen den FC 1910 Lößnitz. Mit dem Abstieg hat der CFC wohl nix mehr zu tun und die Chancen auf den Sachsenpokalsieg wurden weiter gewahrt. Sportlich könnte es also um einiges schlechter laufen.

Um diese sportliche Leistung Bilanz weiter einzuordnen, reicht nur der Blick ein Jahr zurück. Da hatten wir im himmelblauen Kommentar September und Oktober 2017 nach 14 Spieltagen in der dritten Liga festgehalten: „14 Spieltage sind absolviert, der CFC steht mit 16 Punkten (von 42 Möglichen) auf Rang 12. 4 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen, negatives Torverhältnis von minus zwei (19:21 Tore).“ und „im Sachsenpokal war beim VfB Auerbach im Achtelfinale Schluss (1:2).“

Rein sportlich gesehen, kann es also sehr schnell anders laufen. Es könnte alles so schön himmelblau sein. Das Fan-Herz könnte wahrlich im Takt des Erfolges tanzen. Warum kann man sich immer nur so halb freuen und die „Spitzenreiter, Spitzenreiter-Gesänge“ nicht im vollen Brustton der Überzeugung geschmettert werden? Fast ist man geneigt, höhere Mächte könnten hier am Werk sein.

Und damit sind wir beim zweiten Thema, dem Insolvenzverfahren. Die Änderung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beim CFC gestaltet sich zunehmend schwieriger. Nach dem neusten Stand des Verfahrens fehlen noch 493.000 Euro im Budget und die Suche nach dem nötigen Geld wurde eifrig begonnen, freilich nicht ohne Nebengeräusche. Und wie im Leben ist es so: Beim Geld hört der Spaß und die Freundschaften auf. Das Insolvenzverfahren brachte zum Erschrecken und Erstaunen aller Beteiligten so einige Ungereimtheiten ans Tageslicht. Mittlerweile hat man das Gefühl, dass alle Beteiligten im Glashaus sitzen und eigentlich nicht mit Steinen werfen sollten. Das Geplänkel im Klein-Klein erschwert den klaren Blick auf die Zukunft. Mehr denn je stellt sich doch die Frage, was der CFC, seine Mitglieder/Fans und Sponsoren jeweils einzeln sowie gemeinsam wollen. Die Einstellung des Spielbetriebs wohl nicht. Soviel sollte sicher sein. Beim Weg das zu vermeiden, sind die Richtung und die Mittel unterschiedlicher Natur. Nun sind im Insolvenzverfahren die Zuständigkeiten klar verteilt. Das (letzte) Wort hat der Insolvenzverwalter. Damit eingehergehend auch die Verantwortung.

Neben dem Platz steht noch eine Menge Arbeit an. Das liefert sehr viel Gesprächsstoff und auch wir haben uns, z.B. mit der Kommentierung des Sanierungskonzepts des CFC-IV ausgiebig dran beteiligt. Auf jeden Fall in dem Bemühen, wenigstens das ganz Schreiben zu analysieren, wohlwissend das Nino kein Experte im Insolvenzrecht ist. Daher muss man selbstkritisch einschätzen, dass eine vollumfängliche Einordnung nicht möglich ist. Da sind dann die örtlichen Sportjournalisten gefragt. Ob sie denn wollen oder nicht. Oder können. Eine kritische Begleitung und der Blick von außen muss allerdings jederzeit möglich sein.

Bis zum Jahresende 2018 stehen in der Hinrunde der Regionalliga Saison 2018/2018 noch die Duelle gegen den 17.ten ZFC Meuselwitz, den 8.ten FC Viktoria 1889 Berlin sowie den 16.ten Bischofswerdaer FV 08 an. Rein tabellarisch gesehen, verfällt man leicht an den Gedanken, dass das Selbstläufer sind. Zu den 42 würden sich 9 weitere Punkte gesellen und die Rekordserie wäre auf 17 Siege ausgebaut. Die Einstellung wäre aber fatal, denn wer nachlässt, der hat schon so gut wie verloren.

Der Wechsel von guten und schlechten Nachrichten vollzieht sich auch in der CFC-Familie. Eine verloren gegangene Stütze ist wieder an die Gellertstraße zurückgekehrt. Die ehemalige Pressesprecherin N. Oeser wird den CFC wieder, vor allem bei der strategischen und konzeptionellen PR- und Medienarbeit, unterstützen. Eine schlechte Nachricht musste der CFC mit dem Ableben von FCK-Meisterspieler A. Müller verkraften. Mit einer Gedenkminute wurde ihm vor Anpfiff des Heimspiels gegen FC Oberlausitz Neugersdorf würdevoll gedacht. In solchen Momenten wird einem auch immer wieder klar. Fußball ist nicht alles und nur ein Spiel. Dafür ab und zu eine verdammt ernste Sache.

By Baba und Nino

 

ICE vs. Bummelzug. Der 10.te Sieg des CFC

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Fußball, endlich wieder Fußball. Nach nervenaufreibenden Tagen mit dem vorläufigen Höhepunkt der Gläubigerversammlung im Rahmen des Insolvenzverfahrens ging es am 10. Spieltag der Regionalliga Nordost 2018/2019 wieder um die Ausbeute von Punkten. Das letzte Aufeinandertreffen mit dem 1. FC Lokomotive Leipzig gab es im Finale des Sachsenpokals 2016. Der 2:1 Sieg berechtigte am DFB-Pokal teilzunehmen, bei dem die Himmelblauen per Traumlos dem FC Bayern München zugelost wurden. Im Duell der Rekordpokalsieger musste man sich 0:5 geschlagen geben . Aber so viel zum Blick in die Vergangenheit.

Die Realität sieht aktuell so aus, dass der Chemnitzer FC mit 9 Siegen unangefochten von der Tabellenspitze grüßt. Lok Leipzig stand vor Anpfiff auf dem 15. Rang und ersetzte aufgrund dessen Trainer H. Scholz durch B. Joppe, frei nach dem Motto „neue Besen kehren gut“. Dabei war eher die Frage, wie die LOK nun vom Abstell- zurück auf das Erfolgsgleis fahren sollte.

Aus privaten Gründen war leider kein Stadionbesuch möglich, aber dank des MDR „Sport im Osten“ konnte die Abfahrt, ähm der Anpfiff der Live-Übertragung von der heimischen Couch aus verfolgt werden. Gleich zu Beginn gab es aus dem Gäste-Block Rauchzeichen zu vermelden. Der Techniker würde sagen, dass es einen Schadensfall gibt. Den gab es nach schwungvollem Beginn beider Teams aber zuerst im Tor der Leipziger. K. Velkow köpfte nach einer Grotschen Ecke zur 1:0 Führung ein. Im Zuge dieses Erfolges suchte der CFC angespornt eine weitere Ausfahrt Richtung zweites Tor. Diese Suche war schon nach vier Minuten erfolgreich beendet. R. Garcia dribbelte in den Strafraum, fand dort aber seinen Meister in Lok-Torwart L. Wenzel. Aber was nützt der Meister, wenn du den aktuellen König der Torschützen in deinen Reihen weißt!? D. Bozic nutzte den Wenzelschen Abpraller und staubte trocken zum 2:0 ab. So richtig in Fahrt gekommen, spielten die Himmelblauen fast schon über dem Tempolimit. Jäh gestoppt wurde das Spiel durch ein Foul an R. Garcia. Ausgerechnet auch im 11er-Raum, was folgerichtig nur bedeuten konnte: Elfmeter. Diesmal war D. Frahn am Zug und verwandelte mit einem satten Schuss zum 3:0. Drei Tore in 14 Minuten. Der CFC ist der ICE der Regionalliga Nordost. Und wie es sich für einen ICE gehört, ging es pünktlich in die Halbzeitpause, haha.

In dieser konnte ich alle Vor-Züge genießen, die man sich ebenso einredet, wann man nicht im Stadion ist. Keine Warteschlange am WC, schneller Zugriff zum kalten Bier und kurzer Weg zurück auf den angestammten Couch-Platz. Diese Vorteile können aber dennoch nicht das Stadionerlebnis mit den exakt abgezählten 7.438 Fans ersetzen. Gerechnet wurde mit 3.500. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Die Frage zur zweiten Halbzeit war, ob die LOK aus Leipzig nochmal an Fahrt aufnehmen würde oder der ICE CFC hier alles in Grund und Boden spielt. Diese Frage wurde dann auch schon nach 15 Minuten teilweise beantwortet. Es war wiederum K. Velkov, der nach einer LOK-Ecke unglücklich ins eigene Tor einnetzte. Durch diesen 1:3 Treffer legten die Lokscher einiges mehr an Stimmung und spielerischer Kultur an den Spieltag. Auf einmal war es wieder ein Fußballspiel zweier Mannschaften, offenes Visier, so wie es sich der Fußball-Fan wünscht. Höhepunkt dieser heißen Phase war dann die 77. Minute, in der unser N. Hoheneder die rote Karte für ein Foul an M. Steinborn sah. Als letzter Mann wohlgemerkt. Aber herrlich-himmelblau, wenn man den 12. Mann hinter sich weiß und die Fans mit aufmunternden Gesängen die Mannschaft weiter anpeitschte. Diese Unterstützung war denn auch einer Spitzenmannschaft ebenso würdig, wie die Himmelblauen das Spiel zu Ende brachten, ohne große Aufregung. So war es fast wie bei einer Bahnfahrt, noch ein bisschen zittern, ob man auch pünktlich ankommt.

Aber die Himmelblauen ließen sich nicht mehr beeindrucken. Im Sinne einer Spitzenmannschaft, ja der Regionalliga, spielten sie es gekonnt runter und fuhren die 3 Punkte ins sichere Ziel. 30 Punkte nach 10 Spielen. Maximale Ausbeute. Regionalliga-Rekord. Ein sportlicher Wahnsinn.

Am Tag der Deutschen Einheit fährt der CFC nach Brandenburg, Zielort Rathenow. Über Berlin zweimal umsteigen. Ohne einen ICE-Halt viereinhalb Stunden. Eine lange Fahrt, bei der es genug Gelegenheiten geben sollte, über das ein oder andere Projekt in der Zukunft noch einmal nachdenken zu können. Welches auch immer das sein mag.

By Nino

 

Kommentar zum himmelblauen September und Oktober 2017

Zahlen

Im Kommentar zum himmelblauen August 2017 haben wir uns dabei erwischt, dass wir eine erste Bilanz zur fast runderneuerten CFC-Mannschaft und dem neuen Trainer-Team um Chef Horst Steffen ziehen wollten. Das war zu diesem Zeitpunkt noch reichlich verfrüht.

Nach nun mittlerweile 14 Spieltagen und drei Pokalspielen (DFB-und Sachsenpokal) haben wir uns mal in den Statistik-Keller begeben, um mit Hilfe des Blickes auf die nackten Zahlen Erhellendes zur Frage „Wie steht es um den CFC?“ zu Tage zu fördern.

Schauen wir uns zum Einstieg in diese (Achtung Spoiler!) Statistik-Tortur die 10 Spiele des CFC von September bis Oktober 2017 an: Das macht 4 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen. Eine klassisch ausgeglichene Bilanz, oder? Wenn man näher hinschaut, kann’s auch so betrachtet werden: Unentschieden, Niederlage, Niederlage, Sieg, Unentschieden, Sieg, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage. Eine klare Tendenz? Fehlanzeige!

Dann hilft vielleicht die „Heim/Auswärts“-Betrachtung?
Heim-Unentschieden, Auswärts-Niederlage, Heim-Niederlage, Auswärts-Sieg, Auswärts-Unentschieden, Auswärts-Pokalsieg, Heim-Sieg, Auswärts-Niederlage, Heim-Sieg, Auswärts-Pokalniederlage. Macht also: 2 Heimsiege, 2 Heim-Niederlagen, 1 Heim-Unentschieden, 1 Auswärts-Unentschieden, 3 Auswärts-Niederlagen, 2 Auswärts-Siege. Ja genau, das ist so wenig hilfreich wie lesbar 🙂 Also Schluss mit dem Klein-Klein der letzten 10 Spiele.

Kommen wir daher nun zur Gesamtschau und blicken auf die Tabelle der 3. Fußball-Bundesliga: 14 Spieltage sind absolviert, der CFC steht mit 16 Punkten (von 42 Möglichen) auf Rang 12. 4 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen, negatives Torverhältnis von minus zwei (19:21 Tore).

Im Ergebnis der näheren Betrachtung wird zumindest deutlich, dass der CFC 11 Punkte zu Hause geholt hat (von Möglichen 21) und auswärts dagegen nur 5 von 21. Bilanz-technisch heißt das also: Der CFC ist bisher zu Hause besser, auswärts dagegen der kleine Bruder vom Punktelieferant.

Was die Pokal-Wettbewerbe betrifft, so sind die Himmelblauen gegen Rekordpokalsieger FC Bayern München rausgeflogen (hier geht’s zum Spielbericht) und im Sachsenpokal war beim VfB Auerbach im Achtelfinale Schluss (1:2). Das ist besonders bitter, weil eine Chance auf die erneute Teilnahme am DFB-Pokal 2018/2019 kläglich verspielt wurde. Gaaanz optimistisch gesehen, können sich die Himmelblauen nun auf den Liga-Alltag konzentrieren.

Auf dem Programm stehen bis zum Jahresende 2017 sechs Spiele. 4 Auswärtsspiele und 2 Heimspiele. 3 Spiele gegen Teams, die momentan vor dem CFC in der Tabelle stehen (Meppen, Magdeburg, Rostock) und 3 Spiele gegen Teams, die momentan hinter dem CFC stehen (Würzburg, Münster, Zwickau). Aber ob diese Betrachtung so hilfreich ist? Zumindest bestehen mehr Möglichkeiten, dass der CFC seine Auswärtsbilanz etwas verbessert. Jedoch liefern Zahlen und Ergebnisse nur die halbe Wahrheit über die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft. Ebenso wenig ob z.B. die Spiele überlegen gewonnen oder unglücklich verloren wurden. Wie schätzt ihr also den Stand der Dinge beim CFC ein?

By Baba und Nino

 

 

Zeit für ein himmelblaues Pokalwunder!?

DFB-PokalCFCFCB

Die Fakten sind klar: In der 1. Runde des 2017/18er DFB-Pokals trifft der Drittligist Chemnitzer FC auf den Erstligisten FC Bayern München. Rekord-Sachsenpokal-Sieger vs. Rekord-DFB-Pokalsieger. Das Stadion ist bis auf den letzten der 15.000 Plätze ausverkauft, die Vorfreude bei den Fans ist riesig.

Ohne jetzt weitere Daten wie Gesamtetat der Teams, individuell-spielerisches Niveau usw. in den Blick nehmen zu wollen, so ist die Rollenverteilung aus meiner Sicht für dieses Spiel klar. Der FCB ist der klare Favorit, der CFC der krasse Außenseiter.

Beim schönen Spiel Fußball geht es ja mitunter mehr um die Realität und was auf dem Rasen passiert. Er lädt zum Träumen ein. Nach der Auslosung war ich mir noch unsicher, ob dieses Los ein Traumlos für den CFC ist (hier geht’s zum Text). Mittlerweile kann ich sagen, dass es eins ist. Der CFC und seine Umbruchs-Mannschaft (10 Abgänge, 11 Neuzugänge) kann hier nur gewinnen. Gegen die Bayern zu verlieren, ist keine Schande. Der CFC hat die Chance, ein Team der internationalen Spitzenklasse als würdigen Gastgeber zu empfangen. Die Fans haben die Chance eine stimmungsvolle Atmosphäre zu bieten. Die bayerischen Fans können eine mit dem CFC-Logo-gebrandete Brühwurst essen (ja, es gibt auch noch was Anderes als Weißwurst mit süßem Senf ;-)). Vielleicht scheint auch die Sonne und dieses Pokalspiel kann ein Highlight für alle Beteiligten werden. #MittendrinStattNurDabei

Der CFC war so clever und hat die Eintrittskarten zunächst nur für Mitglieder und Dauerkarteninhaber sowie in Verbindung mit einem Heimspiel (vs. VfR Aalen) angeboten. Somit sind nur rund 1000 Tickets noch in den freien Verkauf gekommen. Nach wenigen Minuten wurde dieser beendet und „Ausverkauft“ vermeldet.

Die Voraussetzungen für einen unvergesslichen Fußball-Samstagnachmittag sind also gegeben. Auch wenn ich als Bayern-Sympathisant (warum, wieso, weshalb steht hier) und Heimatverein-Fan in ein kolossales Fan-Dilemma gerate und es hoffentlich eine erkenntnisreiche Erfahrung wird. Davon abgesehen werden in diesem Spiel alle Daumen für die Himmelblauen gedrückt. #Erfolgsfan #;-)

Ob es Zeit für ein himmelblaues Wunder ist? Na klar, warum nicht. Beim Fußball dreht sich nicht immer alles um das Gewinnen. Es geht darum eine Geschichte zu schreiben, die im besten Falle dann noch den Enkelkindern erzählt werden kann. Und dieses Spiel hat definitiv das Potenzial Geschichte zu schreiben. Es kann eine knappe Niederlage für den CFC werden, ein klarer Sieg für den FCB. Es kann auch in die Verlängerung gehen, vielleicht sogar Elfmeterschießen. Tod oder Gladiolen. #VanGaal

Das Gute am Fußball ist ja, dass vorher alle nicht wissen, wie es ausgeht. Seien die Voraussetzungen auch so unterschiedlich wie in diesem Spiel. Und auch der alte Kalauer soll auch hier zum Einsatz kommen: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

Davon mal abgesehen, habe ich lediglich die bescheidene Hoffnung, dass die Himmelblauen nicht in Ehrfurcht erstarren. Dass sie keine devote Haltung gegenüber den Spielern einnehmen werden. Dass sie den ganzen Hype um dieses Spiel mit #Müller #Hummels #Lewandowski #Alaba ausblenden können. Dass sie dieses Spiel nutzen, um auch mal etwas zu wagen. Wenn nicht in diesem Spiel, wann dann? Freilich sollen keine dreifachen Übersteiger zelebriert oder überharte Zweikämpfe geführt werden. Aber warum nicht mal ein Fernschuss, die sind gerade in Mode…oder die leider viel zu wenig praktizierten direkten Eckstöße. #MarioBasler

Wie gesagt, gegen die Bayern zu verlieren, ist keine Schande. Die Spieler können aber „kämpfen, beißen, kratzen“, „alles in die Waagschale werfen“, „niemals aufgeben“ und sich sonst noch alle weitere heißmachenden Sprüche aus der Motivationsschatulle immer und immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Nichts Schlimmeres gäbe es, wenn die Paderborner-Haltung angenommen wird, die der damalige Trainer A. Breitenreiter mit seiner Mannschaft an den Spieltag gelegt hat. Nach der 0:6 Auswärtsniederlage resümierte der Trainer das Spiel mit einem „Vielen Dank für das tolle Erlebnis“. Diese schmierig-devote Haltung soll um den himmelsblauen Willen nicht an diesen und sonst auch nie an den Tag gelegt werden. Es ist immerhin ein Pokalspiel, bei dem es wie immer zu Beginn 0:0 steht. Der CFC kann nur gewinnen, die Bayern mehr verlieren, als gewinnen. Für die „wir-wollen-immer-gewinnen-Bayern“ wäre es eine Blamage, an der altehrwürdigen Fischerwiese als Verlierer vom Platze zu gehen.

Dies haben die Bayern bisher mehrfach in der aktuellen Saison-Vorbereitung getan. In neun Testspielen (#TelekomCup #AudiSummitCup #InternationalChampionsCup #AudiCup #Supercup) gab es drei Siege und sechs Niederlagen. Die Asien-Promo-Reise war sportlich gesehen eine krachende Niederlage. Der Supercup wurde erst im Elfmeterschießen 5:4 vs. Borussia Dortmund gewonnen. Souverän sieht anders aus. Nicht zu vergessen die Verletztenliste. Eine topbesetzte Mannschaft wird schon aus diesem Grund nicht möglich sein.

Der CFC ist mit einem Sieg, einem Unentschieden und zwei Niederlagen in die Drittliga-Saison 2017/2018 gestartet. Das stark veränderte Team befindet sich noch in der Findungsphase. Die Spielphilosophie des neuen Trainers Steffens kann noch nicht in Gänze auf dem Platz umgesetzt werden.

Das alles gilt es aber für das Spiel des Jahres auszublenden. Die Vorfreude sollte überwiegen. Ich freue mich daher auf ein schönes Fußballspiel, in einem vollen Stadion, in meiner Heimatstadt. Es ist ein Alles-oder-Nichts-Spiel. Oder doch das himmelblaue Pokal-Wunder? Mehr dazu hier auf diesem Blog…

By Nino

Nur der CFC oder auf der Fischerwiese brannte der Baum!!!

CFC Mannschaft2017

Nun ist es endlich soweit und die ellenlange Vorbereitungszeit ist vorbei. Die Profis haben sich gut durch den Sommer gekämpft und den Abgängen stehen gute Neuzugänge zu Buche.

Grundlegend denke ich, dass es gut war, Koehlei gehen zu lassen, auch wenn er wohl menschlich und clubtechnisch ein Guter ist. Dennoch wurde es versäumt ein Team zu formen, welches Chancen herausspielen konnte, fitnesstechnisch gut drauf war und sich als Einheit präsentierte. Dann kam noch der ganze Mist mit dem Millionenloch hinzu und schon war unsere persönliche Chaossaison komplett – und das zum 50ten Geburtstag, der Jubiläumssaison!!! Da kann man am Ende froh sein, dass der CFC nicht abgestiegen ist, sondern weiterhin sportlich und finanziell für die dritte Liga qualifiziert ist.

Nachtreten bringt auch nix und somit kann ich Koehlei und Ulf Mehlhorn nur Danken für die Rettung in der letzten Saison und deren mediale Erscheinung.

Ob die Clubverantwortlichen um Dr. Hähnel einen guten Job machen, lässt sich schwer sagen, war doch Herr Dr. Hähnel maßgeblich an der positiven UND negativen Entwicklung in den letzten Jahren mit beteiligt. Aufstieg und Stadionbau kann er sich ganz groß auf seine Fahnen schreiben, aber eben auch die Versäumnisse in finanzieller Aufsicht. Ich bin mir sicher Dr. Hähnel trägt den Club im Herzen, dennoch finde ich, hätte er nach dieser Saison zurücktreten müssen.

Eins kann man auch über die vergangene Saison sagen: Es war nie langweilig, wenn ich zum Beispiel an das Spiel in Magdeburg denke, die Jubiläumsfeiern und Spiele, das Finanzdesaster mit Neuwahlen um die Jahreswende, der Kampf für die Lizenz am Ende der Saison und der Sachsenpokal-Gewinn mit dem DFB Pokal-Los der Bayern. Langweilig war es nie, dennoch könnte ich mir eine ruhigere Saison vorstellen – vor allem wenn man sportlich etwas erreichen will.

Mast, Danneberg, Dabanli, Cincotta, Fink, Bittroff, Jopek, Stenzel, Conrad, Türpitz haben den CFC verlassen und um es ehrlich zu sagen, nur Jopek, Danneberg und Mast hätten den CFC weitergebracht. Türpitz fehlt die Durchschlagskraft und ich wundere mich, warum er in Magdeburg als großartiger Spieler mit viel Kreativität gefeiert wird, wenn er das viel zu selten aufblitzen lassen hat. Conrad war viel zu viel verletzt und nur dann eine Stütze, wenn er voll belastbar war. Fink kann ich eigentlich kaum kritisieren, nachdem er in den letzten Jahren die Überlebensversicherung des CFC war. Aber seit November 2016 war er nur noch ein Schatten seiner selbst. Natürlich war das auch den Zuspielen geschuldet, aber er war nicht in Form, suchte oft viel zu eigensinnig und überhastet den Abschluss und kam mir wie ein Fremdkörper vor. Ich denke es war gut ihn zu verkaufen, da dies dem CFC sicher finanziell geholfen hat und er auch näher bei seiner Familie sein kann. Dabanli ist wahrscheinlich nie richtig angekommen und als Söldner einzuordnen. Cincotta war immer ein Versprechen auf einen schnellen Spieler mit Torgefahr auf der Außenbahn, hat sich aber letztendlich nicht durchgesetzt. Bittroff war zu anfällig in der Abwehr und manchmal wenig motiviert. Um Stenzel tut es mir leid, da er ja schon ein wenig zum Inventar des CFC gehörte. Dennoch nach rein sportlichen Dingen war es klar, dass sein Vertrag nicht verlängert werden würde.

Danke für alle Spieler, aber es gibt auch einen CFC nach Fink, Türpitz, Conrad Danneberg und Stenzel.

Die Vorbereitung schien gut zu verlaufen und der 3:1 Sieg gegen Dynamo sticht dabei für mich heraus. Die „Experten“ vom MDR sehen den CFC im Abstiegskampf und dem kann ich keinesfalls zustimmen, da ich den CFC in einer guten Rolle sehe, der um die Plätze im oberen Mittelfeld spielt.

Von den Neuzugängen sind Laurin von Piechowski, Fabio Leutenecker, Marcus Mlynikowski, Myroslav Slavov, Maurice Trapp, Okan Aydin und Florian Trinks guter Ersatz für die abgewanderten Spieler. Mit Marvin Thiele und Alexander Dartsch hat der CFC auch noch eigene Spieler wieder oder dazugewonnen, denen ich den Durchbruch zutraue. Janik Bachmann und Björn Kluft sehe ich dagegen als Wildcards.

Mein Tipp für die Saison lautet: Wenn der CFC es schafft, ein Team zu formen sind die vorderen Plätze durchaus drin.

By Baba