Schlagwort-Archive: Rückblick

„Was bisher geschah…“ Teil 9

Neun

Das letzte Mal einstellig, dann sind wir schon bei Numero 10. Vorher können wir in aller gebotenen Bescheidenheit in unserer Rückblicks-Kategorie „Was bisher geschah…“ wie eh und je auf einen bunten Strauß an Themen zurückblicken. Wir haben uns dem ewigen Thema „Relegation“ mit einem Pro und Contra gewidmet und so wie es aussieht, werden wir wohl dazu niemals einer Meinung sein. Wenn schon dann beim Thema Kommerz. Die 10 Anti-Kommerz-Gebote sind immer noch eine gute Orientierung, etwas proaktiv gegen die Kommerzialisierung im Fußball-Geschäft zu tun. Bei aller Schwierigkeit der konsequenten Umsetzung.

Eine luftige Geschäftsidee hatten wir allerdings für Timo Werner. Leider aufgrund der ihn ereilenden Schmäh-Rufe aus der Not geboren. Einen empörten und immer noch unbeantworteten Leserbrief an den 11Freunde Chefredakteur und u.a. auch SternStimme Philip Köster hatte dies auch noch zur Folge.

Fehlen durfte unser geliebter Chemnitzer FC selbstverständlich nicht. Diesmal vertreten mit einem Kommentar zum Sieg im Sachsenpokal 2017, der wiederum zum vermeintlichen Traumlos FC Bayern München in der 1. Runde des DFB-Pokals geführt hatte.

Wie immer: Viel Spaß beim Stöbern!

By Baba und Nino

81. Was bisher geschah…Teil 5

82. Relegation ist Mist

83. Der unabsteigbare HSV – der Traum von einer Huldigung!

84. Kommentar zum Sachsenpokalfinale Lok Leipzig vs. CFC

85. Relegation ist geil! Alles oder Nichts! Es lebe die Relegation!

86. Die luftige Geschäftsidee für Timo Werner

87. Die 10 Anti-Kommerz-Gebote

88. CFC vs. FCB – Das Pokal-Traumlos!?

89. Leserbrief zur stern-Stimme Philipp Köster

90. Ein Bericht vom Spiel Houston Dynamo vs. FC Dallas

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und last but not least Teil 8.

 

„Was bisher geschah…Teil 8“

Acht

Während sich die deutsche Nationalmannschaft mit der Niederlage, ähm Niederlande in der Nations League duellierte, richteten wir zum achten Mal den Blick zurück auf unsere Texte des thebeautifulgameblogs. Heraus kam die Erkenntnis, dass es sich diesmal hauptsächlich um Aufreger-Themen gehandelt hat. RB Leipzig, Borussia Dortmund, der Chemnitzer FC, der FC Bayern München und die journalistische Hysterie, wenn es mal bei den Bayern nicht läuft. Das ist ja wiederum brandaktuell.

Dazu noch die zweite Erkenntnis, dass sich Fake News auch in der sportlichen Berichterstattung breit gemacht haben. Baba widmete sich dafür ausführlich einer Kölschen Legende und blickte zurück auf die Stationen des fast Gescheiterten Lukas Podolski. Legendär wie der Spieler. Viel Spaß beim Stöbern.

71. Hass auf RB Leipzig! Nicht mehr alle Dosen im Schrank? Teil 2
72. Dem BVB wachsen Flügel! Kommentar zum Pokalspiel vs. Hertha BSC
73. Das Leck mich am A…-Spiel. CFC vs. VfR Aalen
74. Fake News? Lese was du glauben sollst!
75. Quo vadis, Chemnitzer FC?
76. Stationen eines fast Gescheiterten?
77. Das Hör-Spiel Real Madrid vs. FC Bayern München
78. Leserbrief zum 11Freunde Artikel „Gezutzelte Weißwurst“
79. Alt vs. Jung. Kommentar zum Pokal-Halbfinale FCB vs. BVB
80. Kommentar zur FC Bayern-Journalismus-Hysterie

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 sowie Teil 7

By Baba und Nino

 

„Was bisher geschah…“ Teil 7

Sieben

Mit Teil 7 unserer Kategorie „Was bisher geschah…“ schauen wir nach längerer Zeit mal wieder zurück auf bisherige Texte. Das diese mittlerweile, in aller Bescheidenheit:-), nicht mehr ein paar sind, sieht man darin, dass zwei Rückblicke mit dabei sind.
Die Hälfte der Texte beschäftigt sich allerdings mit RB Leipzig und dem damit verbundenen Dauerthema „Traditionsvereine vs. Plastikclubs“. Einem großen Traditionsverein widmete sich Baba, der einen vorausschauenden Nachruf für den Hamburger SV geschrieben hat. Mit dem ersten Abstieg in die zweite Bundesliga ist dieser dann auch brandaktuell. Viel Spaß beim Stöbern.

61. Die 22 Antworten zur EM 2016…die letzten 8

62. „Was bisher geschah…“ Teil 3

63. Gedanken zum Auftaktspiel zur 1. Fußball-Bundesliga Saison 2016/2017

64. Kommentar zur fehlenden Ignoranz für RB Leipzig

65. Danke für die Polarisierung, RB Leipzig! Teil 1

66. Danke für die Polarisierung, RB Leipzig! Teil 2

67. Traditionsvereine vs. Plastikclubs Teil 2

68. Nachruf zum Hamburger Sportverein – HSV

69. Hass auf RB Leipzig! Nicht mehr alle Dosen im Schrank? Teil 1

70. „Was bisher geschah…“ Teil 4

By Baba und Nino

 

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 5 sowie Teil 6.

„Was bisher geschah…“ Teil 6

SechsBlog

Aller guten Dinge sind sechs. Daher blicken wir bereits zum sechsten Mal in der Kategorie „Was bisher geschah…“ zurück. Dieser Teil steht ganz im Zeichen der Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft haben wir kommentiert, ebenso die Berichterstattung der Sportmedien, die allzu oft unter dem Motto „ohne Hirn und Verstand“ betrieben wurde.

Die 22 Fragen zur EM haben wir direkt nach dem finalen Kommentar zum Spiel Portugal vs. Frankreich beantwortet. Zum Abschluss folgte noch ein Ausblick auf die 3.Liga-Saison 2016/2017, hier mit besonderem Fokus auf die Traditionsmannschaften aus dem Osten Deutschlands. Die Prognose kann sich im Nachhinein durchaus sehen lassen…Viel Spaß beim Stöbern.

By Baba und Nino

 

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4 und last but not least Teil 5

 

  1. Kommentar zum zweiten Date mit GER vs. POL
  2. EM-Berichterstattung OHV!?
  3. Kommentar zum EM-Spiel NIR vs. GER
  4. Kommentar zum EM-8telfinale Deutschland vs. Slowakei
  5. „Was bisher geschah…“ Teil 2
  6. Angst schießt keine Tore – Kommentar zu GER vs. ITA
  7. Finale ohohh! Ein Kommentar zu #PORFRA
  8. Die 22 Antworten zur EM 2016…die ersten 7
  9. Die 22 Antworten zur EM 2016…die zweiten 7
  10. Die neue – beste und einzigartigste 3. Liga

 

Nur der CFC oder auf der Fischerwiese brannte der Baum!!!

CFC Mannschaft2017

Nun ist es endlich soweit und die ellenlange Vorbereitungszeit ist vorbei. Die Profis haben sich gut durch den Sommer gekämpft und den Abgängen stehen gute Neuzugänge zu Buche.

Grundlegend denke ich, dass es gut war, Koehlei gehen zu lassen, auch wenn er wohl menschlich und clubtechnisch ein Guter ist. Dennoch wurde es versäumt ein Team zu formen, welches Chancen herausspielen konnte, fitnesstechnisch gut drauf war und sich als Einheit präsentierte. Dann kam noch der ganze Mist mit dem Millionenloch hinzu und schon war unsere persönliche Chaossaison komplett – und das zum 50ten Geburtstag, der Jubiläumssaison!!! Da kann man am Ende froh sein, dass der CFC nicht abgestiegen ist, sondern weiterhin sportlich und finanziell für die dritte Liga qualifiziert ist.

Nachtreten bringt auch nix und somit kann ich Koehlei und Ulf Mehlhorn nur Danken für die Rettung in der letzten Saison und deren mediale Erscheinung.

Ob die Clubverantwortlichen um Dr. Hähnel einen guten Job machen, lässt sich schwer sagen, war doch Herr Dr. Hähnel maßgeblich an der positiven UND negativen Entwicklung in den letzten Jahren mit beteiligt. Aufstieg und Stadionbau kann er sich ganz groß auf seine Fahnen schreiben, aber eben auch die Versäumnisse in finanzieller Aufsicht. Ich bin mir sicher Dr. Hähnel trägt den Club im Herzen, dennoch finde ich, hätte er nach dieser Saison zurücktreten müssen.

Eins kann man auch über die vergangene Saison sagen: Es war nie langweilig, wenn ich zum Beispiel an das Spiel in Magdeburg denke, die Jubiläumsfeiern und Spiele, das Finanzdesaster mit Neuwahlen um die Jahreswende, der Kampf für die Lizenz am Ende der Saison und der Sachsenpokal-Gewinn mit dem DFB Pokal-Los der Bayern. Langweilig war es nie, dennoch könnte ich mir eine ruhigere Saison vorstellen – vor allem wenn man sportlich etwas erreichen will.

Mast, Danneberg, Dabanli, Cincotta, Fink, Bittroff, Jopek, Stenzel, Conrad, Türpitz haben den CFC verlassen und um es ehrlich zu sagen, nur Jopek, Danneberg und Mast hätten den CFC weitergebracht. Türpitz fehlt die Durchschlagskraft und ich wundere mich, warum er in Magdeburg als großartiger Spieler mit viel Kreativität gefeiert wird, wenn er das viel zu selten aufblitzen lassen hat. Conrad war viel zu viel verletzt und nur dann eine Stütze, wenn er voll belastbar war. Fink kann ich eigentlich kaum kritisieren, nachdem er in den letzten Jahren die Überlebensversicherung des CFC war. Aber seit November 2016 war er nur noch ein Schatten seiner selbst. Natürlich war das auch den Zuspielen geschuldet, aber er war nicht in Form, suchte oft viel zu eigensinnig und überhastet den Abschluss und kam mir wie ein Fremdkörper vor. Ich denke es war gut ihn zu verkaufen, da dies dem CFC sicher finanziell geholfen hat und er auch näher bei seiner Familie sein kann. Dabanli ist wahrscheinlich nie richtig angekommen und als Söldner einzuordnen. Cincotta war immer ein Versprechen auf einen schnellen Spieler mit Torgefahr auf der Außenbahn, hat sich aber letztendlich nicht durchgesetzt. Bittroff war zu anfällig in der Abwehr und manchmal wenig motiviert. Um Stenzel tut es mir leid, da er ja schon ein wenig zum Inventar des CFC gehörte. Dennoch nach rein sportlichen Dingen war es klar, dass sein Vertrag nicht verlängert werden würde.

Danke für alle Spieler, aber es gibt auch einen CFC nach Fink, Türpitz, Conrad Danneberg und Stenzel.

Die Vorbereitung schien gut zu verlaufen und der 3:1 Sieg gegen Dynamo sticht dabei für mich heraus. Die „Experten“ vom MDR sehen den CFC im Abstiegskampf und dem kann ich keinesfalls zustimmen, da ich den CFC in einer guten Rolle sehe, der um die Plätze im oberen Mittelfeld spielt.

Von den Neuzugängen sind Laurin von Piechowski, Fabio Leutenecker, Marcus Mlynikowski, Myroslav Slavov, Maurice Trapp, Okan Aydin und Florian Trinks guter Ersatz für die abgewanderten Spieler. Mit Marvin Thiele und Alexander Dartsch hat der CFC auch noch eigene Spieler wieder oder dazugewonnen, denen ich den Durchbruch zutraue. Janik Bachmann und Björn Kluft sehe ich dagegen als Wildcards.

Mein Tipp für die Saison lautet: Wenn der CFC es schafft, ein Team zu formen sind die vorderen Plätze durchaus drin.

By Baba

 

„Was bisher geschah…“ Teil 5

Römische5

Die Reihe „Was bisher geschah…“ geht bereits in die fünfte Runde. Diesmal sorgte Baba für den Blick über den „großen Teich“, in dem er sich hautnah und ausführlich dem Hudson Derby zwischen Red Bull New York und dem New York City FC widmete. Dieses endete 7:0 für Red Bull. Solch ein Ergebnis hat man ja in der Bundesliga nur, wenn der FC Bayern München auf den Hamburger SV trifft. Mal sehen wie lange noch

Weiter ging es mit der Abmahnung von Baba zu den finanziellen Auswüchsen in der Welt des Fußballs und den letzten beiden Teilen des Rückblicks auf die Bundesliga-Saison 2016. Danach war Schluss mit der Vergangenheit und wir haben uns mit der anstehenden Europameisterschaft in Frankreich beschäftigt. Dabei gab es die 22 Fragen zur EM und die Berichterstattung zum ersten Spiel vs. die Ukraine, bei dem Bastian Schweinsteiger seinen leider letzten grandiosen Auftritt hatte.

Wie immer: viel Spaß beim Stöbern!

By Baba und Nino

 

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3 und last but not least Teil 4

41. Das Hudson Derby und die schlechte Kopie.

42. Saison-Rückblick 2016 Teil 2 Platz 12-7

43. Eine Abmahnung

44. Frankreich, Frankreich – Wir fahren nach Frankreich!

45. Saison-Rückblick Teil 3 Platz 6 – 1

46. In 22 Fragen zur EM 2016…die 1.ten 7

47. In 22 Fragen zur EM 2016…die 2.ten 7

48. In 22 Fragen zur EM 2016…die letzten 8

49. Das erste Date mit GER bei der EM vs. UKR

50. „Was bisher geschah…“ Teil 1

By Baba und Nino

 

 

Saison-Rückblick Teil 3 Platz 6 – 1

rueckblick

Alle guten Dinge sind ein Drei-er, daher gibt es nach dem ersten und dem zweiten Teil unseres Rückblicks zur 1. Bundesliga Saison 2015/2016 nun den letzten Teil. Die Plätze sechs bis eins sind die Gewinner-Plätze, hier hat man was erreicht…da ist Schulterklopfen angesagt. Auf diese können sie sich besonders beim 1. FSV Mainz 05 klopfen. Die erste Saison unter Trainer Martin Schmidt wurde überraschend erfolgreich und unaufgeregt gespielt, der Hurra-Fußball des nun einzigen Karnevalsvereins führte direkt in die Europa-League.

Entsprechend aufgeregt und den eigenen Ansprüchen hinterherlaufend verlief die Saison mal wieder für Schalke 04. Das übliche Chaos aus Intrigen, Gerüchteküche und Umbruchsplänen #AufSchalkeNixNeues. Kleiner Höhepunkt: Vor dem letzten Spieltag teilt der noch nicht angetretene „neue starke Mann“ Christian Heidel dem leider etwas glücklosen Trainer Breitenreiter seine Entlassung mit. Zufällig. Beim telefonieren #SchlechterStil. Trotz allem hat es für den 5.ten Rang gereicht, beim Deutschen Comedy-Preis wären sie jedenfalls nicht #SiegerDerHerzen.

Drunter und drüber ging es hingegen „nur“ am Anfang der Spielzeit bei Borussia Mönchengladbach. Trainer Lucien Favre schmiss nach einem Sixpack Niederlagen das schwarz-weiße Handtuch und verließ fluchtartig die Fohlen. Die Rettung kam dann in Form einer Glatze und einem grünen Pulli in Gestalt von Andrè Schubert. In der Champions-League wurde Lehrgeld bezahlt; dass es bei diesem Geld bleibt, können sie direkt in der nächsten Runde beweisen. Mit einem energischen Endspurt den 4. Platz gesichert, dieser berechtigt zur Königsklassen-Qualifikation.

Diese Qualifikations- AKA Tod-oder-Gladiolen-Spiele #VanGaal braucht’s für Bayer Leverkusen nicht. Die Gast-Saison von Chicharito #Javier Hernández brachte die Leverkusener in ungewohnte Fans-Sphären #Mexiko #USA. Für Aufsehen sorgte auch der sture Schmidt, bei dem mal nicht alles Roger war. Nach dem Aus in der Champions-League folgte das Aus in der Europa-League. Zum Trotz dafür dann der Endspurt mit 7 Siegen in 8 Spielen. Summa summarum verdient in der CL dabei.

Den Trainer-Spielstil-Emotions-Wechsel von Jürgen Klopp zu Thomas Tuchel hat Borussia Dortmund gevizemeisterschaft. Nicht zu vergessen: vizepokalmeistert. Das berauschende Ende der EL-Saison kam ausgerechnet beim Liverpool FC mit Ex-Borusse Klopp #GeschichtenDieNurDerFußballSchreibt. Mit 78 Punkten die zweitbeste BVB-Saison aller Zeiten, mit 82 Toren sogar mehr als der 1. Platz. Andere Länder, andere Titel.

Nur ein Verein war besser und das nun zum vierten Mal in Folge. Deutscher Meister. FC Bayern München. Historisch, in der 53jährigen BL-Geschichte. Die Mannschaft wurde trotz Pep Guardiola (Baba) oder Dank Pep (Nino) Meister. Die Geschmäcker sind verschieden 🙂 The game ist beautiful.

By Baba und Nino

 

Saison-Rückblick 2016 Teil 2 Platz 12-7

Mit dem ersten Teil des Saison-Rückblicks 2016 haben wir das erste Drittel der Tabelle bespielt, nun folgt mit den Plätzen zwölf bis sieben der zweite Teil, das Niemandsland sozusagen.

Erster dieser Tabellenregion ist der FC Augsburg. Dieser hat eine beeindruckende Euro-League-Saison hinter sich, da kennt sie nun wohl jede Sau. Im Endspurt in der Liga wurde noch die Klasse gesichert, die Tribute von Europa wurden aufgrund des kleinen Kaders direkt „bezahlt“. Kompliment dennoch auch an das Trainer/Manager-Duo Weinzierl und Reuter, die bei aller Europhie und Betriebsamkeit ruhig geblieben sind.

Die Ruhe selbst war auch das Duo Hasenhüttl/Linke beim Aufsteiger FC Ingolstadt. Die #Schanzer haben sich bravourös geschlagen, eine stabile Erstliga-Saison. Neben dem SV Darmstadt ein weiteres Beispiel, dass man mit wenig Geld, viel Team mehr erreichen kann. Diese Erkenntnis scheint bisher nicht in den Norden des Landes, zum Hamburger SV vorgedrungen zu sein. Hier wächst, Dank des Mäzens #Kühne und dessen Euro-Millionen was zusammen, irgendwas. Dieses Irgendwas hat jedenfalls dafür gereicht, die erste Nicht-Relegations-Saison seit drei Jahren zu spielen (Chapeau dafür). Der Fußball-Gott ist für Nino jedoch immer noch gestorben.

An Fußball-Götter glauben sie beim 1. FC Köln sowieso nicht, nur an Prinzen und Helau, ähm Alaaf. Das Zeremonien-Meister-Duo Schmadtke/Stöger etabliert den Effzeh ohne großes Drama als neue graue Maus. #FunFact: Manager Schmadtke kam ja schließlich von Hannover, die gerade den Absturz in die 2tklassigkeit erleben mussten.

Einen Absturz erlebte auch der VfL Wolfsburg. Als Pokalsieger und Vizemeister haben die Wölfe ihre Angriffslust nur in der Champions-League gezeigt, hier sind sie unglücklich gegen den späteren Finalisten Real Madrid ausgeschieden. Der Feinstaubnebel trübte die Sicht vor dem Tor, letztendlich ein enttäuschender 8.Platz und nur Spiele auf nationaler Ebene.

Dagegen kann die alte Dame Hertha BSC darauf hoffen in der nächsten Saison auf internationaler Bühne brillieren zu können. Eine unerwartet starke zwei-Drittel-Saison der Mannen um Trainerneuling und Hertha-Legende Pal Dardai. Zwischenzeitlich wurde von der Champions-League fabuliert, am Ende ging die alte Dame etwas am Stock, rettete sich aber noch auf den siebten Platz und damit zur Europa-League-Qualifikation. Eine der positiven Überraschungen in dieser Saison #nurnachhausegehnwirnicht.

Wer zu den sicheren Mitessern an den #Fleischtöpfen der EL und CL gehört, dazu kommen wir im dritten Teil des Rückblicks.

By Baba und Nino

Saison-Rückblick 2016 Teil 1 Platz 18-13

Nach den Seitensprüngen zum Männer-Baseball  und Frauen-Basketball in New York City  widmen wir uns nun wieder dem Fußball, im Besonderen dem Saison-Rückblick der Fußball-Bundesliga 2015/2016.

Mit dem Abpfiff der Regelationsspiele zwischen Eintracht Frankfurt und 1. FC Nürnberg wissen wir nun auch, dass sich die Frankfurter mehr schlecht als recht gerettet haben. Wenigstens nicht nur mit Glück und Arroganz wie der HSV.

Diesen nervenaufreibenden Spielen sind der VfB Stuttgart und Hannover 96 direkt aus dem Weg gegangen. Die Hannoveraner stand schon vor dem vorvorletzten Spieltag als erster Absteiger fest, die Rote Laterne fest im Griff. Der als Feuerwehrmann verschriene Micha Frontzeck durfte bis zum Ende der Hinrunde die Brände versuchen zu löschen, die seit Jahren verlässlich vom Präsi Martin Kind gelegt wurden. Die Klänge der vielen Jobgarantien haben wir noch frisch im Ohr…ganz ohne Hörgerät. Mit Thomas Schaaf dachte man einen erfahrenen Trainer geholt zu haben, der die sportliche Wende noch einleiten kann. Dies gelang jedoch auch nicht mit Panik-Einkäufen und den üblichen Durchhalteparolen. Das Image der grauen Maus wirkte in dieser Saison heller denn je. Der Abstieg Nummer 5 ist das Ergebnis der Teilnahme an den jährlichen Miss-Management-Wahlen.

Der stete Mitbewerber VfB Stuttgart hatte zum Anfang der Saison nicht den Eindruck vermittelt, um diesen Preis mitspielen zu wollen. Der totale Angriffsfußball der von Alex Zorniger als das neue Allheilmittel erklärt wurde, brachte nicht den erhofften Umbruch, leider auch nicht die notwendigen Punkte. Mit ungeeigneten Spieler-Material kann man nicht Porsche fahren wollen. Das geht einfach nicht. Mit dem Trainer der 2. Mannschaft Jürgen Kramny gab man die Zielrichtung vor, schnurstracks ins Verderben, oder besser zum Neuaufbau in Liga 2.

Den derben Abstieg hat man in Hoffenheim noch verhindert. Mit dem Knurrer aus Kerkrade #HuubStevens verabschiedete sich, krankheitsbedingt, vorzeitig einer der letzten Trainer-Typen. Mit dem gerade mal 28jährigen Julis Nagelmann zeigt sich Hoffenheim mal wieder innovativ was die Entwicklung von jungen Talenten betrifft. Entsprechend ihrer Ambitionen dennoch nur die Landung auf Platz Fünfzehn und der Hoffnung das es dann in der kommenden Saison mit dem Abstieg klappt.

Einen wahren Höhenflug erlebten die Städter aus dem Darm. Mit Dirk Schuster und seinem Team standen die Stars nicht auf, sondern neben dem Platz. Der Darmstädter SV agierte als geschlossene Einheit, in der ab und zu Sandro Wagner für ein paar Highlights in der gesellschaftlichen Debatte um Gehälter sorgte #MoneyForNothingTheChicksForFree. Die Spielweise der Darmstädter hat bei vielen Mannschaften für Magenbeschwerden gesorgt, die Antwortfaxe sind jedoch regelmäßig gekommen. Wir zollen Respekt…wer mit dem kleinsten Etat so für Furore sorgt, der hat sich den Klassenerhalt absolut verdient und darf auch die Fans aus Berlin mal anpöbeln.

Das Aufsehen und den Klassenerhalt besorgten sich die Fans von Werder Bremen scheinbar selbst, indem sie sich mit #greenwhitewonderwall in die Annalen der musikalischen Geschichtsbücher der Bundesliga gesungen haben. Den Abstiegs-SingSang-12.Mann brauchte die Bremer Mannschaft wie den Pizzalieferanten Claudio. Das Wunderkind Pizzaro zeigte den alten Hasen, wie man sich ein Denkmal erspielt.

Ob es noch weitere Denkmäler zu bauen gibt, das erfahren wir im 2. Teil des Saison-Rückblicks 2015/2016…

By Baba und Nino