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„Was bisher geschah…“ Teil 9

Neun

Das letzte Mal einstellig, dann sind wir schon bei Numero 10. Vorher können wir in aller gebotenen Bescheidenheit in unserer Rückblicks-Kategorie „Was bisher geschah…“ wie eh und je auf einen bunten Strauß an Themen zurückblicken. Wir haben uns dem ewigen Thema „Relegation“ mit einem Pro und Contra gewidmet und so wie es aussieht, werden wir wohl dazu niemals einer Meinung sein. Wenn schon dann beim Thema Kommerz. Die 10 Anti-Kommerz-Gebote sind immer noch eine gute Orientierung, etwas proaktiv gegen die Kommerzialisierung im Fußball-Geschäft zu tun. Bei aller Schwierigkeit der konsequenten Umsetzung.

Eine luftige Geschäftsidee hatten wir allerdings für Timo Werner. Leider aufgrund der ihn ereilenden Schmäh-Rufe aus der Not geboren. Einen empörten und immer noch unbeantworteten Leserbrief an den 11Freunde Chefredakteur und u.a. auch SternStimme Philip Köster hatte dies auch noch zur Folge.

Fehlen durfte unser geliebter Chemnitzer FC selbstverständlich nicht. Diesmal vertreten mit einem Kommentar zum Sieg im Sachsenpokal 2017, der wiederum zum vermeintlichen Traumlos FC Bayern München in der 1. Runde des DFB-Pokals geführt hatte.

Wie immer: Viel Spaß beim Stöbern!

By Baba und Nino

81. Was bisher geschah…Teil 5

82. Relegation ist Mist

83. Der unabsteigbare HSV – der Traum von einer Huldigung!

84. Kommentar zum Sachsenpokalfinale Lok Leipzig vs. CFC

85. Relegation ist geil! Alles oder Nichts! Es lebe die Relegation!

86. Die luftige Geschäftsidee für Timo Werner

87. Die 10 Anti-Kommerz-Gebote

88. CFC vs. FCB – Das Pokal-Traumlos!?

89. Leserbrief zur stern-Stimme Philipp Köster

90. Ein Bericht vom Spiel Houston Dynamo vs. FC Dallas

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 7 und last but not least Teil 8.

 

„Was bisher geschah…Teil 8“

Acht

Während sich die deutsche Nationalmannschaft mit der Niederlage, ähm Niederlande in der Nations League duellierte, richteten wir zum achten Mal den Blick zurück auf unsere Texte des thebeautifulgameblogs. Heraus kam die Erkenntnis, dass es sich diesmal hauptsächlich um Aufreger-Themen gehandelt hat. RB Leipzig, Borussia Dortmund, der Chemnitzer FC, der FC Bayern München und die journalistische Hysterie, wenn es mal bei den Bayern nicht läuft. Das ist ja wiederum brandaktuell.

Dazu noch die zweite Erkenntnis, dass sich Fake News auch in der sportlichen Berichterstattung breit gemacht haben. Baba widmete sich dafür ausführlich einer Kölschen Legende und blickte zurück auf die Stationen des fast Gescheiterten Lukas Podolski. Legendär wie der Spieler. Viel Spaß beim Stöbern.

71. Hass auf RB Leipzig! Nicht mehr alle Dosen im Schrank? Teil 2
72. Dem BVB wachsen Flügel! Kommentar zum Pokalspiel vs. Hertha BSC
73. Das Leck mich am A…-Spiel. CFC vs. VfR Aalen
74. Fake News? Lese was du glauben sollst!
75. Quo vadis, Chemnitzer FC?
76. Stationen eines fast Gescheiterten?
77. Das Hör-Spiel Real Madrid vs. FC Bayern München
78. Leserbrief zum 11Freunde Artikel „Gezutzelte Weißwurst“
79. Alt vs. Jung. Kommentar zum Pokal-Halbfinale FCB vs. BVB
80. Kommentar zur FC Bayern-Journalismus-Hysterie

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6 sowie Teil 7

By Baba und Nino

 

„Was bisher geschah…“ Teil 7

Sieben

Mit Teil 7 unserer Kategorie „Was bisher geschah…“ schauen wir nach längerer Zeit mal wieder zurück auf bisherige Texte. Das diese mittlerweile, in aller Bescheidenheit:-), nicht mehr ein paar sind, sieht man darin, dass zwei Rückblicke mit dabei sind.
Die Hälfte der Texte beschäftigt sich allerdings mit RB Leipzig und dem damit verbundenen Dauerthema „Traditionsvereine vs. Plastikclubs“. Einem großen Traditionsverein widmete sich Baba, der einen vorausschauenden Nachruf für den Hamburger SV geschrieben hat. Mit dem ersten Abstieg in die zweite Bundesliga ist dieser dann auch brandaktuell. Viel Spaß beim Stöbern.

61. Die 22 Antworten zur EM 2016…die letzten 8

62. „Was bisher geschah…“ Teil 3

63. Gedanken zum Auftaktspiel zur 1. Fußball-Bundesliga Saison 2016/2017

64. Kommentar zur fehlenden Ignoranz für RB Leipzig

65. Danke für die Polarisierung, RB Leipzig! Teil 1

66. Danke für die Polarisierung, RB Leipzig! Teil 2

67. Traditionsvereine vs. Plastikclubs Teil 2

68. Nachruf zum Hamburger Sportverein – HSV

69. Hass auf RB Leipzig! Nicht mehr alle Dosen im Schrank? Teil 1

70. „Was bisher geschah…“ Teil 4

By Baba und Nino

 

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 5 sowie Teil 6.

Halb-Finale in der HSV-Crunchtime

HSVLogo

Moin moin Freunde des Fußballs,

wir sind nun im Endspurt der HSV-Crunchtime. Nach 3 Siegen in 4 Spielen haben die Hamburger das vielbeschworene und zitierte Momentum des Siegers auf ihrer Seite. Und das völlig recht. Durch harte Arbeit und die wiedergefundene mannschaftliche Geschlossenheit befinden sich die Rothosen auf einer Welle der Euphorie. Trainer Titz hat für den 33. Spieltag das „Halbfinale“ ausgerufen, womit er klar und deutlich die Richtung vorgegeben hat. Nämlich, dass am 34. Spieltag zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach das „große Finale“ gespielt wird. Zu Hause im Volksparkstadion. Was für eine Dramatik.

Ich muss ja zugeben, dass diese Wochen der HSV-Crunchtime schon mehr als üblicherweise an meinen Nerven zehren. Klar, nach den letzten Jahren ist man als HSVer einiges gewohnt und weiß, dass erst die letzten Spieltage die ganze Saison entscheiden werden bzw. da der Klassenerhalt gesichert wird. Diese Saison 2017/2018 wurde der Spannungsbogen arg gespannt, aber zum Glück nicht überspannt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann dieser, dass es wieder etwas ruhiger zugehen kann. Diese mediale Dauerpräsenz ist ja bald nicht mehr zu ertragen. Jeder sog. Experte gibt irgendwo seinen Senf dazu, meist auch ungefragt. Und ständig wird man selbst gefragt, warum man den eigentlich noch HSV-Fan ist. Tsss, was für eine Frage. Einmal die Raute im Herzen, immer die Raute im Herzen! Soweit zu den Leiden eines HSV-Fans, zurück zum sportlichen Geschehen.

Im Halbfinale der HSV-Crunchtime trafen wir auswärts auf Eintracht Frankfurt. Vor dem Spiel war allen klar, dass uns nur ein Sieg weiterhelfen kann. Mit der schmerzlichen 0:3 Auswärtsniederlage stehen wir weiterhin auf dem 17. Tabellenrang. Großer Dank geht auch an die Bullen von RB Leipzig, die die Wolfsburger mit einem 4:1 Heimsieg nach Hause schickten. Die kommen zu Hause an und werden feststellen, dass sie zwar immer noch auf dem 16. Tabellenrang stehen, aber die Angst vor der zweiten Relegation in Folge weiterhin omnipräsent ist.

Die Chancen auf die Triple-Relegation sind dagegen für uns um immer noch da. Im Heimspiel gegen Mönchengladbach wird es das Finale, auf das wir Fans immer gehofft haben. Zum Trotz der zahlreichen Unkenrufe, dass der HSV absteigen würde. Dabei scheint es auch beim letzten Experten nicht angekommen zu sein: Der HSV wird niemals absteigen! Niemals!

Die Niederlage schmerzt natürlich, keine Frage. Aber was nützt es sich damit weiter zu beschäftigen. Wir müssen nach vorne schauen. Und nach Wolfsburg. Die haben auch verloren und somit bleibt es dabei, dass wir es am letzten Spieltag immer noch aus eigener Kraft schaffen können. Das Ziel heißt jetzt Relegation.

Die Relegation, ach wie schön, da haben wir bisher ja nur gute Erfahrungen gemacht. Ungeschlagen sind wir da! Da würden wir erst einmal zum 1. FC Nürnberg aufschließen, der schon dreimal an der Relegation teilgenommen hat. Zweimal gewonnen, einmal verloren. Wir können uns also die alleinige Spitze sichern, indem wir dreimal die Relegation gewinnen. Mehr Motivation geht nicht! Danke auch an die DFL, dass diese Regelung wiedereingeführt wurde. Allen Anschein wird der Verlierer, ähm Gegner Holstein Kiel sein. Aber damit will ich mich erst beschäftigen, wenn es soweit ist.

Jetzt heißt es erst einmal vollste Konzentration auf das große Saisonfinale. Borussia Mönchengladbach hat gegen den SC Freiburg 3:1 gewonnen und hat nur noch theoretische Chancen auf die Europa-League. Zu unstetig ihre Leistungen schon über die ganze Saison. Aber eigentlich ist mir das auch egal, jetzt kann uns nix mehr aufhalten. Samstag, 12. Mai 2018, alle Spiele gleichzeitig, Fußballherz was willst du mehr. Und der HSV? Mittendrin statt nur dabei. All die Hater werden doch mit einem Auge oder Ohr beim HSV sein und verfolgen was da im Volksparkstadion passiert. An die Adresse all derjenigen, ich kann es euch schon mal verraten: Da wird Geschichte geschrieben. HSV-Geschichte! In diesem Sinne: Niemals 2. Liga. Nur der HSV!

By Sören

 

P.s: wiederum vielen Dank an Baba&Nino für die Möglichkeit, auf ihrem Blog meine Gedanken loswerden zu können.

Die luftige Geschäftsidee für Timo Werner

Idee

 

Timo Werner ist nicht zu beneiden. Der 21-jährige Fußball- und neuerdings auch Nationalspieler hat ein doppeltes Problem. Sein Erstes: Er hat im Hinrunden-Spiel der Bundesliga-Saison 2016/2017 gegen den #MeisterDerSchmerzen Schalke 04 zu einer Schwalbe angesetzt, diese formvollendet zu Ende gebracht und den nicht berechtigten Elfmeter noch selbst verwandelt. Die Entschuldigung bzw. die Einsicht, diese Aktion gerne rückgängig machen zu wollen, kam reichlich spät. Sein zweites Problem: Er ist Spieler von RB Leipzig. Der wohl polarisierendste und mit fehlender Ignoranz bedachte Fußball-Club in Deutschland.

Diese Probleme zusammengemischt, ergeben ein Gebräu des Hasses. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird Werner für sein Fehlverhalten, seine Club-Zugehörigkeit von „Fans“ abgestraft. Wer das nicht glauben will, der nehme sich etwas Zeit und lese die Kommentare unter Artikeln mit Timo Werner durch #JustDoIt.

Nun will ich gar nicht den Moralapostel raus hängen lassen oder eine Diskussion darüber führen, dass es „ja schon immer Reizfiguren“ und die Abneigung, mit der Tendenz zum Hass auf diese Spieler gab. Das Problem ist nur, dass diese Antipathie durch die sozialen Netzwerke, in diesem Fall eher der asozialen Netzwerke weitergeht und kein Ende in Sicht ist. Normalerweise ist so eine unfaire Aktion in ein, zwei Wochen aus dem kollektiven Gedächtnis verschwunden und es wird höggschdens in Saison-Rückblicken daran erinnert.

Bisher hat Timo Werner die ganze Fan-Wut an sich abprallen lassen und ist auch in kein Leistungstief gefallen. Wie Spieler auch damit umgehen können, das zeigen beispielhaft Mario Gomez und Francesco Totti.

Mario Gomez hat auf der Heimfahrt vom Relegationsrückspiel vs. Eintracht Braunschweig den eigenen Schmähgesang gesungen, mit dem die Braunschweiger Fans ihn zuvor noch bedachten. Die überwiegenden Reaktionen: „Yeahh, was für ne coole Reaktion!“ #BossMove

Die Roma-Legende Totti wurde in seiner langen Karriere mit vielen Witzen bedacht. Zum Beispiel konnte man immer wieder lesen bzw. gab es Hinweise darauf, dass er nicht so schlau gewesen sein soll, also in einem Team mit Lukas Podolski. Nun hatte aber Totti ein gutes Gespür für den treffsicheren Umgang mit all den Witzeleien. Er sammelte einfach alle Totti-Witze, veröffentlichte sie in einem Buch und spendete das Geld an einen guten Zweck. Das nenne ich mal einen #BossMove.

Da Timo Werner in naher Zukunft seine Fußballschuhe nicht fallen oder RB Leipzig verlassen wird, so schätze ich, dass er weiterhin einer der Reizfiguren bleiben wird. Wie könnte er nun sein doppeltes Problem lösen?

Variante 1: Der Klügere gibt nach. Er lässt den Hass weiter an sich abprallen und macht das, was er am besten kann. Tore schießen. Für RB Leipzig. Für die Nationalmannschaft. Die Entwicklung zum Teflon-Timo. Das würde aber auch bedeuten: Der Dumme gewinnt.

Variante 2: Er torpediert die dummen Aktionen mit einer noch dümmeren Aktion und schlägt daraus Kapital. Im Detail heißt das, dass er bei der nächsten Feiergelegenheit „Timo Werner ist ein Hurensohn“ singen sollte, zeitnah alle Beleidigungen und Witze über ihn sammeln sollte, diese in Buchform bringen und die Einnahmen an eine Organisation spenden, die sich gegen Hass engagiert. Müssten dann nicht alle ganz laut #BossMove schreien!?

Ich würde es machen!

By Nino