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„Was bisher geschah…“ Teil 5

Römische5

Die Reihe „Was bisher geschah…“ geht bereits in die fünfte Runde. Diesmal sorgte Baba für den Blick über den „großen Teich“, in dem er sich hautnah und ausführlich dem Hudson Derby zwischen Red Bull New York und dem New York City FC widmete. Dieses endete 7:0 für Red Bull. Solch ein Ergebnis hat man ja in der Bundesliga nur, wenn der FC Bayern München auf den Hamburger SV trifft. Mal sehen wie lange noch

Weiter ging es mit der Abmahnung von Baba zu den finanziellen Auswüchsen in der Welt des Fußballs und den letzten beiden Teilen des Rückblicks auf die Bundesliga-Saison 2016. Danach war Schluss mit der Vergangenheit und wir haben uns mit der anstehenden Europameisterschaft in Frankreich beschäftigt. Dabei gab es die 22 Fragen zur EM und die Berichterstattung zum ersten Spiel vs. die Ukraine, bei dem Bastian Schweinsteiger seinen leider letzten grandiosen Auftritt hatte.

Wie immer: viel Spaß beim Stöbern!

By Baba und Nino

 

P.s: Weitere Leseempfehlungen sind auch der Teil 1, Teil 2, Teil 3 und last but not least Teil 4

41. Das Hudson Derby und die schlechte Kopie.

42. Saison-Rückblick 2016 Teil 2 Platz 12-7

43. Eine Abmahnung

44. Frankreich, Frankreich – Wir fahren nach Frankreich!

45. Saison-Rückblick Teil 3 Platz 6 – 1

46. In 22 Fragen zur EM 2016…die 1.ten 7

47. In 22 Fragen zur EM 2016…die 2.ten 7

48. In 22 Fragen zur EM 2016…die letzten 8

49. Das erste Date mit GER bei der EM vs. UKR

50. „Was bisher geschah…“ Teil 1

By Baba und Nino

 

 

Das Hudson Derby und die schlechte Kopie.

hudsonderby

 

Am Samstag, den 21.5.2016 fand das Hudson Derby statt. Die vorherigen Vergleiche zwischen Red Bull und New York City FC waren allesamt durch Red Bull New York dominiert und klar gewonnen worden.

Da hier ein Derby aufkeimt, macht es die Sache schon interessant auch wenn es noch eine wirklich sehr junge Rivalität ist. Erst seit einem Jahr gibt es mit dem NYCFC eine zweite MLS Mannschaft in der Stadt.

Auf der einen Seite ist Red Bull (das in New Jersey angesiedelt ist), die sich seit dem Abgang von Thierry Henry vor einem Jahr, zu einem richtig guten Team entwickelt haben und einen richtig schönen Ball spielen.

Auf der anderen Seite ist NYCFC, der neue Club der im Yankee Stadion spielt und sich als das wahre New Yorker Team versteht. Aufgebläht mit drei internationalen Top-Alt-Stars (David Villa, Frank Lampard, Andrea Pirlo), nationalen Auswahlspielern (Mix Diskerud) und richtig guten Talenten (Jack Harrison). Nach den überschaubaren Leistungen in der Premieren Saison lief diese Saison auch schleppend an, doch in den letzten Spielen wurden Achtungserfolge gegen starke Gegner eingefahren (Portland Timbers).

Es war also alles bereit für das HUDSON- Derby und dann verliert NYCFC 0-7 … NULL zu SIEBEN zu Hause im Gourmettempel Yankee-Stadion!!! Eine „echte“ Mannschaft oder besser Marketingkampagne 😉 , gewinnt gegen eine Truppe von zusammengewürfelten Altsöldnern!

Worte waren schwer zu finden. Villa mit ganz wenigen Einzelleistungen und nur auf den eigenen Torerfolg bedacht, Pirlo fand gar nicht statt (kein Wunder, das er nicht zum italienischen EM Team gehört) und ein Lampard der bei seiner Einwechslung nach langer Krankheit mit Buuuh-Rufen bedacht wurde. WOW das ist harter Tobak. Mehr kann nicht schief gehen und wenn ich jetzt schreibe das NYCFC mehr Ballbesitz hatte und eigentlich das dominantere Team war, glaubt das ja eh niemand. Aber so war es. Red Bull war einfach stets brandgefährlich und NYCFC hat gefällig bis vor das Tor kombiniert und dann war Schluss. Red Bull hat die Tore gemacht und NYCFC nicht.

Und nachdem alles vorbei war, dachte ich gut vergessen und abhaken – nein – dann gab es vor dem Stadion Auseinandersetzungen zwischen den Fanlagern, was in Amerika relativ unüblich ist. Das hat mir dann den Rest gegeben und mich echt traurig gestimmt.

Daraus kann man nur schließen, dass nicht jede europäische Angewohnheit exportiert werden sollte und vielleicht auch nicht jeder alternde Star aus dem letzten Jahrtausend das Spiel unbedingt bereichert, in New York oder anderswo.

By Baba