Schlagwort-Archive: Fazit

Kommentar zum himmelblauen September und Oktober 2017

Zahlen

Im Kommentar zum himmelblauen August 2017 haben wir uns dabei erwischt, dass wir eine erste Bilanz zur fast runderneuerten CFC-Mannschaft und dem neuen Trainer-Team um Chef Horst Steffen ziehen wollten. Das war zu diesem Zeitpunkt noch reichlich verfrüht.

Nach nun mittlerweile 14 Spieltagen und drei Pokalspielen (DFB-und Sachsenpokal) haben wir uns mal in den Statistik-Keller begeben, um mit Hilfe des Blickes auf die nackten Zahlen Erhellendes zur Frage „Wie steht es um den CFC?“ zu Tage zu fördern.

Schauen wir uns zum Einstieg in diese (Achtung Spoiler!) Statistik-Tortur die 10 Spiele des CFC von September bis Oktober 2017 an: Das macht 4 Siege, 2 Unentschieden und 4 Niederlagen. Eine klassisch ausgeglichene Bilanz, oder? Wenn man näher hinschaut, kann’s auch so betrachtet werden: Unentschieden, Niederlage, Niederlage, Sieg, Unentschieden, Sieg, Sieg, Niederlage, Sieg, Niederlage. Eine klare Tendenz? Fehlanzeige!

Dann hilft vielleicht die „Heim/Auswärts“-Betrachtung?
Heim-Unentschieden, Auswärts-Niederlage, Heim-Niederlage, Auswärts-Sieg, Auswärts-Unentschieden, Auswärts-Pokalsieg, Heim-Sieg, Auswärts-Niederlage, Heim-Sieg, Auswärts-Pokalniederlage. Macht also: 2 Heimsiege, 2 Heim-Niederlagen, 1 Heim-Unentschieden, 1 Auswärts-Unentschieden, 3 Auswärts-Niederlagen, 2 Auswärts-Siege. Ja genau, das ist so wenig hilfreich wie lesbar 🙂 Also Schluss mit dem Klein-Klein der letzten 10 Spiele.

Kommen wir daher nun zur Gesamtschau und blicken auf die Tabelle der 3. Fußball-Bundesliga: 14 Spieltage sind absolviert, der CFC steht mit 16 Punkten (von 42 Möglichen) auf Rang 12. 4 Siege, 4 Unentschieden, 6 Niederlagen, negatives Torverhältnis von minus zwei (19:21 Tore).

Im Ergebnis der näheren Betrachtung wird zumindest deutlich, dass der CFC 11 Punkte zu Hause geholt hat (von Möglichen 21) und auswärts dagegen nur 5 von 21. Bilanz-technisch heißt das also: Der CFC ist bisher zu Hause besser, auswärts dagegen der kleine Bruder vom Punktelieferant.

Was die Pokal-Wettbewerbe betrifft, so sind die Himmelblauen gegen Rekordpokalsieger FC Bayern München rausgeflogen (hier geht’s zum Spielbericht) und im Sachsenpokal war beim VfB Auerbach im Achtelfinale Schluss (1:2). Das ist besonders bitter, weil eine Chance auf die erneute Teilnahme am DFB-Pokal 2018/2019 kläglich verspielt wurde. Gaaanz optimistisch gesehen, können sich die Himmelblauen nun auf den Liga-Alltag konzentrieren.

Auf dem Programm stehen bis zum Jahresende 2017 sechs Spiele. 4 Auswärtsspiele und 2 Heimspiele. 3 Spiele gegen Teams, die momentan vor dem CFC in der Tabelle stehen (Meppen, Magdeburg, Rostock) und 3 Spiele gegen Teams, die momentan hinter dem CFC stehen (Würzburg, Münster, Zwickau). Aber ob diese Betrachtung so hilfreich ist? Zumindest bestehen mehr Möglichkeiten, dass der CFC seine Auswärtsbilanz etwas verbessert. Jedoch liefern Zahlen und Ergebnisse nur die halbe Wahrheit über die Leistungsfähigkeit einer Mannschaft. Ebenso wenig ob z.B. die Spiele überlegen gewonnen oder unglücklich verloren wurden. Wie schätzt ihr also den Stand der Dinge beim CFC ein?

By Baba und Nino

 

 

Nur der CFC oder auf der Fischerwiese brannte der Baum!!!

CFC Mannschaft2017

Nun ist es endlich soweit und die ellenlange Vorbereitungszeit ist vorbei. Die Profis haben sich gut durch den Sommer gekämpft und den Abgängen stehen gute Neuzugänge zu Buche.

Grundlegend denke ich, dass es gut war, Koehlei gehen zu lassen, auch wenn er wohl menschlich und clubtechnisch ein Guter ist. Dennoch wurde es versäumt ein Team zu formen, welches Chancen herausspielen konnte, fitnesstechnisch gut drauf war und sich als Einheit präsentierte. Dann kam noch der ganze Mist mit dem Millionenloch hinzu und schon war unsere persönliche Chaossaison komplett – und das zum 50ten Geburtstag, der Jubiläumssaison!!! Da kann man am Ende froh sein, dass der CFC nicht abgestiegen ist, sondern weiterhin sportlich und finanziell für die dritte Liga qualifiziert ist.

Nachtreten bringt auch nix und somit kann ich Koehlei und Ulf Mehlhorn nur Danken für die Rettung in der letzten Saison und deren mediale Erscheinung.

Ob die Clubverantwortlichen um Dr. Hähnel einen guten Job machen, lässt sich schwer sagen, war doch Herr Dr. Hähnel maßgeblich an der positiven UND negativen Entwicklung in den letzten Jahren mit beteiligt. Aufstieg und Stadionbau kann er sich ganz groß auf seine Fahnen schreiben, aber eben auch die Versäumnisse in finanzieller Aufsicht. Ich bin mir sicher Dr. Hähnel trägt den Club im Herzen, dennoch finde ich, hätte er nach dieser Saison zurücktreten müssen.

Eins kann man auch über die vergangene Saison sagen: Es war nie langweilig, wenn ich zum Beispiel an das Spiel in Magdeburg denke, die Jubiläumsfeiern und Spiele, das Finanzdesaster mit Neuwahlen um die Jahreswende, der Kampf für die Lizenz am Ende der Saison und der Sachsenpokal-Gewinn mit dem DFB Pokal-Los der Bayern. Langweilig war es nie, dennoch könnte ich mir eine ruhigere Saison vorstellen – vor allem wenn man sportlich etwas erreichen will.

Mast, Danneberg, Dabanli, Cincotta, Fink, Bittroff, Jopek, Stenzel, Conrad, Türpitz haben den CFC verlassen und um es ehrlich zu sagen, nur Jopek, Danneberg und Mast hätten den CFC weitergebracht. Türpitz fehlt die Durchschlagskraft und ich wundere mich, warum er in Magdeburg als großartiger Spieler mit viel Kreativität gefeiert wird, wenn er das viel zu selten aufblitzen lassen hat. Conrad war viel zu viel verletzt und nur dann eine Stütze, wenn er voll belastbar war. Fink kann ich eigentlich kaum kritisieren, nachdem er in den letzten Jahren die Überlebensversicherung des CFC war. Aber seit November 2016 war er nur noch ein Schatten seiner selbst. Natürlich war das auch den Zuspielen geschuldet, aber er war nicht in Form, suchte oft viel zu eigensinnig und überhastet den Abschluss und kam mir wie ein Fremdkörper vor. Ich denke es war gut ihn zu verkaufen, da dies dem CFC sicher finanziell geholfen hat und er auch näher bei seiner Familie sein kann. Dabanli ist wahrscheinlich nie richtig angekommen und als Söldner einzuordnen. Cincotta war immer ein Versprechen auf einen schnellen Spieler mit Torgefahr auf der Außenbahn, hat sich aber letztendlich nicht durchgesetzt. Bittroff war zu anfällig in der Abwehr und manchmal wenig motiviert. Um Stenzel tut es mir leid, da er ja schon ein wenig zum Inventar des CFC gehörte. Dennoch nach rein sportlichen Dingen war es klar, dass sein Vertrag nicht verlängert werden würde.

Danke für alle Spieler, aber es gibt auch einen CFC nach Fink, Türpitz, Conrad Danneberg und Stenzel.

Die Vorbereitung schien gut zu verlaufen und der 3:1 Sieg gegen Dynamo sticht dabei für mich heraus. Die „Experten“ vom MDR sehen den CFC im Abstiegskampf und dem kann ich keinesfalls zustimmen, da ich den CFC in einer guten Rolle sehe, der um die Plätze im oberen Mittelfeld spielt.

Von den Neuzugängen sind Laurin von Piechowski, Fabio Leutenecker, Marcus Mlynikowski, Myroslav Slavov, Maurice Trapp, Okan Aydin und Florian Trinks guter Ersatz für die abgewanderten Spieler. Mit Marvin Thiele und Alexander Dartsch hat der CFC auch noch eigene Spieler wieder oder dazugewonnen, denen ich den Durchbruch zutraue. Janik Bachmann und Björn Kluft sehe ich dagegen als Wildcards.

Mein Tipp für die Saison lautet: Wenn der CFC es schafft, ein Team zu formen sind die vorderen Plätze durchaus drin.

By Baba

 

Die 22 Antworten zur EM 2016…die letzten 8

frankreichem6

Nachdem wir uns mit dem ersten Teil und dem zweiten Teil der Beantwortung unserer 22 Fragen zur EM 2016 auf den Weg der Wahrheitsfindung gemacht haben, wissen wir zwar mehr als vorher, aber wie diese EM in Erinnerung bleiben wird, können wir auch nicht beantworten. Vielleicht helfen die letzten 8 Antworten? Gut Lesung!

15. Wird J. Vardy seine Three Lions direkt aus der Leicester Kneipe ins Finale ballern?

Leider hat der Star von Englands Surprise-Meister Leicester City nichts gerissen, nur seine Frau hat dem Stereotyp der Fußballfrau genüge getan. Er soll mit Kautabak auf dem Trainingsgelände gesichtet worden sein, und er stieg erst beim zweiten Spiel in die EM ein und traf direkt als Joker. Sein gebrochener Arm kann nicht als Ausrede gelten, warum die drei Löwen Truppe gegen ISLAND ja ISLAND ausgeschieden ist. Schöne verrückte Welt.

16. Wird F. Torres wieder ohne jegliche Beteiligung zum Spieler des Turniers werden?

Warum auch immer F. Torres Spieler des EM-Turniers 2012 geworden ist, wissen wir immer noch nicht. Bei dieser EM konnte er nur als Phantom brillieren und auch sonst scheint er mit sich seinen Frieden in Atletico gemacht zu haben. Sein Sturmpartner in Madrid Antoine Griezmann wurde dagegen bester Torschütze und Spieler des Turniers.

17. Wird die Donaumonarchie in Gruppe F den totalen Triumph feiern oder sich am Ende in der Puszta verstecken?

Ganz klar hat sich die Ösi-Truppe unter Wert verkauft und mit nur einem Sieg und zwei Unentschieden nicht den erhofften Durchbruch erzielt. Alibaba und seine Almdudler-Trinker haben sich dann gegen den Geheimfavoriten#1 Belgien schwer getan und schieden klar aus.

18. Welches Land wird nach der EM eine Mauer um sein Land errichten? Österreich, Ungarn, Albanien oder Kroatien?

Die Mauer wird wohl von Erdogan in der Türkei errichtet. Eine Mauer gegen jegliche Opposition, Wissen, Aufklärung und Kritik. Betonkopfdemokrat ist noch eine nette Beschreibung. Ob dies mit dem kläglichen Auftreten seiner Nationalmannschaft zu tun hat, ist zu bezweifeln. Man nehme nur an, dass die Türkei Europameister geworden wäre. Es hätte wohl keinen Putsch oder Reaktion gegeben, nur den guten alten Nationalismus.

19. Wird F. Beckenbauer endgültig wegen Senilität nur noch als schmückendes Beiwerk gezeigt und nicht mehr mit Fragen belästigt?

Es gab zwar eine Kolumne bei BLÖD „Le Kaiser“, aber so richtig will keiner mehr auf ihn hören. Nach der Finanzaffäre bei der WM 2006 und seiner Senilität ist er wohl bereit, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Seine Vermutung vor jedem Spiel…das Thomas Müller nun wirklich mal treffen würde, war so ähnlich wie er auch keine Sklaven in Katar beim Stadion-Bau gesehen hat. Es ist echt schade, dass sich so eine fußballerische Legende selbst ins Abseits schießt.

20. Wird J. Löws Seidenschal ein Trend in Paris setzen oder wird auch einmal seine Hose vor Begeisterung reißen?

Im ersten Spiel vs. Ukraine war seine Hand zum EKG #EierKontrollGriff in der Hose, gerissen ist dabei vor Begeisterung nix. Der Trend des grauen Shirts mit Schweißflecken setzte sich glücklicherweise nicht durch, und daher wird Löw wohl kein Trendsetter oder erfolgreicher Trainer. Eine Karriere als professioneller Schnüffler ist ihm offen.

21. Lautet das Merkel’sche Motto auf einen EM-Sieg auch „Wir schaffen das!“?

Merkel hat sich merklich und damit erfreulicherweise fern von der deutschen Mannschaft gehalten. Nach dem Italien-Sieg gab es eine Twitter-Meldung, dass sie sich freue „Was für ein Spiel! Herzlichen Glückwunsch an das DFB-Team (La-Gurken…Äh Taubentruppe) zum Erreichen des Halbfinals. Ich freue mich sehr über den Erfolg gegen Italien. Jetzt heißt es weiter die Daumen drücken!“ Wahrscheinlich war das Weltgeschehen wichtiger als die EM. „Waaaaas, das kann nicht sein.“

22. Wird C. Hummels uns mit ihrer Soja Latte beschäftigen oder wird ihr die Einreise aufgrund mangelndes Geschmackes verwehrt?

Nicht mit Soja Latte, sondern mit Schminktipps, z.B. für die ersten drei Gruppenspiele…#SmokeyEyes. Einfach nur peinlich die Olle. Aber sie muss ihre Vorzüge haben, die weder mit Sprechen, Arbeiten oder sich Präsentieren zu tun haben.

By Baba und Nino

„Was bisher geschah…“ Teil 2

Römische2

Mit dem Start der neuen Kategorie „Was bisher geschah…“ Teil 1 geht’s nun weiter mit Texten zur 1. Fußball-Bundesliga…hier haben wir Fazits zur Hinrunde der Saison 2014/2015 gezogen, ferner das Topspiel des VfL Wolfsburg vs. FC Bayern München kommentiert. Außerdem haben wir einen Blick über den Tellerrand gewagt und uns dem Boxing Day der Premier League sowie der Dokumentation „Die Mannschaft“ als Filmkritiker gewidmet. Kritisch betrachtet wurde die Wahl zum Weltfußballer 2014 und Entscheidungen des DFB-Sportgerichtes. Als Highlights bezeichnen wir, in aller demütigen Bescheidenheit, die Baba’sche Story über den wahnwitzigen Karriereverlauf von Lukas Podolski vom 1. FC Köln bis Arsenal London und die Nino’sche Erklärung wie um Himmels willen man doch zum FC Bayern München Sympathisanten werden kann 😉 Viel Spaß beim Stöbern!

By Baba und Nino

 

11. 1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde – Platz 13-18

12. The amazing boxing day in the premiere league

13. Kommentar zum Dokumentarfilm „Die Mannschaft“

14. Stationen eines fast Gescheiterten?

15. Kommentar zum Ballon d’oh!

16. 1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde – Platz 7-12

17. 1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde Platz – 1-6

18. Wölfe tragen Lederhosen! Anmerkungen zum Topspiel VfL Wolfsburg vs. Bayern München

19. Ja, ich bin ein Bayern München Sympathisant.

20. 2 Rote Karten…zwei Sperren und viele Fragen…Ein Kommentar zur DFB Sportgerichtsbarkeit

 

Saison-Rückblick Teil 3 Platz 6 – 1

rueckblick

Alle guten Dinge sind ein Drei-er, daher gibt es nach dem ersten und dem zweiten Teil unseres Rückblicks zur 1. Bundesliga Saison 2015/2016 nun den letzten Teil. Die Plätze sechs bis eins sind die Gewinner-Plätze, hier hat man was erreicht…da ist Schulterklopfen angesagt. Auf diese können sie sich besonders beim 1. FSV Mainz 05 klopfen. Die erste Saison unter Trainer Martin Schmidt wurde überraschend erfolgreich und unaufgeregt gespielt, der Hurra-Fußball des nun einzigen Karnevalsvereins führte direkt in die Europa-League.

Entsprechend aufgeregt und den eigenen Ansprüchen hinterherlaufend verlief die Saison mal wieder für Schalke 04. Das übliche Chaos aus Intrigen, Gerüchteküche und Umbruchsplänen #AufSchalkeNixNeues. Kleiner Höhepunkt: Vor dem letzten Spieltag teilt der noch nicht angetretene „neue starke Mann“ Christian Heidel dem leider etwas glücklosen Trainer Breitenreiter seine Entlassung mit. Zufällig. Beim telefonieren #SchlechterStil. Trotz allem hat es für den 5.ten Rang gereicht, beim Deutschen Comedy-Preis wären sie jedenfalls nicht #SiegerDerHerzen.

Drunter und drüber ging es hingegen „nur“ am Anfang der Spielzeit bei Borussia Mönchengladbach. Trainer Lucien Favre schmiss nach einem Sixpack Niederlagen das schwarz-weiße Handtuch und verließ fluchtartig die Fohlen. Die Rettung kam dann in Form einer Glatze und einem grünen Pulli in Gestalt von Andrè Schubert. In der Champions-League wurde Lehrgeld bezahlt; dass es bei diesem Geld bleibt, können sie direkt in der nächsten Runde beweisen. Mit einem energischen Endspurt den 4. Platz gesichert, dieser berechtigt zur Königsklassen-Qualifikation.

Diese Qualifikations- AKA Tod-oder-Gladiolen-Spiele #VanGaal braucht’s für Bayer Leverkusen nicht. Die Gast-Saison von Chicharito #Javier Hernández brachte die Leverkusener in ungewohnte Fans-Sphären #Mexiko #USA. Für Aufsehen sorgte auch der sture Schmidt, bei dem mal nicht alles Roger war. Nach dem Aus in der Champions-League folgte das Aus in der Europa-League. Zum Trotz dafür dann der Endspurt mit 7 Siegen in 8 Spielen. Summa summarum verdient in der CL dabei.

Den Trainer-Spielstil-Emotions-Wechsel von Jürgen Klopp zu Thomas Tuchel hat Borussia Dortmund gevizemeisterschaft. Nicht zu vergessen: vizepokalmeistert. Das berauschende Ende der EL-Saison kam ausgerechnet beim Liverpool FC mit Ex-Borusse Klopp #GeschichtenDieNurDerFußballSchreibt. Mit 78 Punkten die zweitbeste BVB-Saison aller Zeiten, mit 82 Toren sogar mehr als der 1. Platz. Andere Länder, andere Titel.

Nur ein Verein war besser und das nun zum vierten Mal in Folge. Deutscher Meister. FC Bayern München. Historisch, in der 53jährigen BL-Geschichte. Die Mannschaft wurde trotz Pep Guardiola (Baba) oder Dank Pep (Nino) Meister. Die Geschmäcker sind verschieden 🙂 The game ist beautiful.

By Baba und Nino

 

Saison-Rückblick 2016 Teil 1 Platz 18-13

Nach den Seitensprüngen zum Männer-Baseball  und Frauen-Basketball in New York City  widmen wir uns nun wieder dem Fußball, im Besonderen dem Saison-Rückblick der Fußball-Bundesliga 2015/2016.

Mit dem Abpfiff der Regelationsspiele zwischen Eintracht Frankfurt und 1. FC Nürnberg wissen wir nun auch, dass sich die Frankfurter mehr schlecht als recht gerettet haben. Wenigstens nicht nur mit Glück und Arroganz wie der HSV.

Diesen nervenaufreibenden Spielen sind der VfB Stuttgart und Hannover 96 direkt aus dem Weg gegangen. Die Hannoveraner stand schon vor dem vorvorletzten Spieltag als erster Absteiger fest, die Rote Laterne fest im Griff. Der als Feuerwehrmann verschriene Micha Frontzeck durfte bis zum Ende der Hinrunde die Brände versuchen zu löschen, die seit Jahren verlässlich vom Präsi Martin Kind gelegt wurden. Die Klänge der vielen Jobgarantien haben wir noch frisch im Ohr…ganz ohne Hörgerät. Mit Thomas Schaaf dachte man einen erfahrenen Trainer geholt zu haben, der die sportliche Wende noch einleiten kann. Dies gelang jedoch auch nicht mit Panik-Einkäufen und den üblichen Durchhalteparolen. Das Image der grauen Maus wirkte in dieser Saison heller denn je. Der Abstieg Nummer 5 ist das Ergebnis der Teilnahme an den jährlichen Miss-Management-Wahlen.

Der stete Mitbewerber VfB Stuttgart hatte zum Anfang der Saison nicht den Eindruck vermittelt, um diesen Preis mitspielen zu wollen. Der totale Angriffsfußball der von Alex Zorniger als das neue Allheilmittel erklärt wurde, brachte nicht den erhofften Umbruch, leider auch nicht die notwendigen Punkte. Mit ungeeigneten Spieler-Material kann man nicht Porsche fahren wollen. Das geht einfach nicht. Mit dem Trainer der 2. Mannschaft Jürgen Kramny gab man die Zielrichtung vor, schnurstracks ins Verderben, oder besser zum Neuaufbau in Liga 2.

Den derben Abstieg hat man in Hoffenheim noch verhindert. Mit dem Knurrer aus Kerkrade #HuubStevens verabschiedete sich, krankheitsbedingt, vorzeitig einer der letzten Trainer-Typen. Mit dem gerade mal 28jährigen Julis Nagelmann zeigt sich Hoffenheim mal wieder innovativ was die Entwicklung von jungen Talenten betrifft. Entsprechend ihrer Ambitionen dennoch nur die Landung auf Platz Fünfzehn und der Hoffnung das es dann in der kommenden Saison mit dem Abstieg klappt.

Einen wahren Höhenflug erlebten die Städter aus dem Darm. Mit Dirk Schuster und seinem Team standen die Stars nicht auf, sondern neben dem Platz. Der Darmstädter SV agierte als geschlossene Einheit, in der ab und zu Sandro Wagner für ein paar Highlights in der gesellschaftlichen Debatte um Gehälter sorgte #MoneyForNothingTheChicksForFree. Die Spielweise der Darmstädter hat bei vielen Mannschaften für Magenbeschwerden gesorgt, die Antwortfaxe sind jedoch regelmäßig gekommen. Wir zollen Respekt…wer mit dem kleinsten Etat so für Furore sorgt, der hat sich den Klassenerhalt absolut verdient und darf auch die Fans aus Berlin mal anpöbeln.

Das Aufsehen und den Klassenerhalt besorgten sich die Fans von Werder Bremen scheinbar selbst, indem sie sich mit #greenwhitewonderwall in die Annalen der musikalischen Geschichtsbücher der Bundesliga gesungen haben. Den Abstiegs-SingSang-12.Mann brauchte die Bremer Mannschaft wie den Pizzalieferanten Claudio. Das Wunderkind Pizzaro zeigte den alten Hasen, wie man sich ein Denkmal erspielt.

Ob es noch weitere Denkmäler zu bauen gibt, das erfahren wir im 2. Teil des Saison-Rückblicks 2015/2016…

By Baba und Nino

1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde Platz – 1-6

Champions-League-Pokal

Nach dem ersten Teil folgte der zweite Teil und last but not least nun der letzte Teil der Trilogie des Fazits zur Hinrunde der 1. Bundesliga 2014/2015.

Nach #Tabellenkeller und #Niemandsland der Tabelle wird von diesem Teil gern von der „Fleischtopf“-oder etwas vegetarischer von der „Geldtopf-Region“ gesprochen. Denn mit den Plätzen 1-6 sind die Clubs von „sicher“ bis „so gut wie sicher“ in der nächsten Saison in der Champions-oder Europa-League dabei. Und bisher sind mit den Bayuwaren aus München, den Wölfen aus Wolfsburg, Vizekusen, den Fohlen aus Mönchsgladbach, den 04er-Knappen aus dem Schacht und dem FC Augsburg auch würdige Vertreter dabei.

Auffallend hier, das mit den Trainer/Manager-Duos #HeckingAllofs, #FavreEberl #WeinzierlReuter seit Jahren wohltuend solide Arbeit geleistet wird. Davon könnten sich einige Vereine mehr als nur eine Scheibe von abschneiden.

Der VfL Wolfsburg hat sich etwas überraschend als erster Bayern-Jäger (obwohl sie es bisher partout nicht sein wollten) eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Die Winterpause wurde vom tragischen Unfalltod von Junior Malanda überschattet. R.I.P. Dem Verein ist zu wünschen, dass der Fußball eine gute Verarbeitungsmethode sein kann und Zeit und Raum für die individuelle Trauerarbeit gegeben ist.

Bei Leverkusen hatte ich zu Beginn der Saison die Hoffnung, dass sie mit der von Roger Schmidt verpassten offensiveren Spielweise mehr Furore sorgen würden. Ich erinnere da nur an die spektakulären Auftritte in der CL-Quali und den Auftaktsieg gegen die Borussen aus Dortmund. Am Ende ging ihnen wohl die Puste aus, leidiger Höhepunkt die verspielte Tabellenführung in der Gruppenphase in der League der Champions. Nun müssen sie eben gegen Atlético Madrid ran.

Mönchengladbach steht zwar lediglich aufgrund des besseren Torverhältnisses auf Platz 4, ist jedoch dabei die Ernte für die wertbeständige Arbeit einzufahren. Wie die Wolfsburger müssen sie gegen einen „schwere Brocken“ ran. Und zwar gegen Europa-League-Titelverteidiger FC Sevilla. Mit „zwei Spielen wo alles passt“ ist ein Weiterkommen durchaus machbar.

Der Trainerwechsel #AufSchalke hat sich wohl nur für die Führungsriege bezahlt gemacht. Endlich ein Trainer von angeblichen Erfolgsformat, ein CL-Sieg kann schon blendend sein. Es bleibt abzuwarten ob die Schalker es schaffen, die immer noch fehlende Konstanz in ihr Spiel zu bringen. Im 8telfinale der CL steht mit Real Madrid die offiziell beste Vereinsmannschaft der Welt vor der Tür. Man möchte sagen: Schön…lass sie lieber zu.

Augsburg ist für mich die Überraschungsmannschaft dieser Hinrunde. Hier gibt es nur Top oder Flop, als einzige Mannschaft bei dem kein Spiel unentschieden abgepfiffen wurde. Ob sie es schaffen auch so eine sensationelle Rückrunde zu spielen, bleibt abzuwarten. Die Doppel- bzw. Dreifachbelastung der vorstehenden Mannschaften hat Augsburg nicht. Sie können sich voll und ganz auf die Liga konzentrieren. Ob das alles so gewollte ist, ich weiß es nicht. Sie könnten dann auch Opfer ihres eigenen Erfolges werden. Die in der kommenden Saison anstehende Belastung mit Europa League hat schon andere Mannschaften in Schwierigkeiten gebracht #Mainz#Frankfurt#Freiburg.

Inwieweit sich die Münchner Bayern in Schwierigkeiten bringen, bleibt auch abzuwarten. Für Josep Guardiola wird es die Herausforderung sein, die Mannschaft bei Laune zu halten. Sofern alle Spieler gesund und fit sind, dann hat er mindestens 22 Spieler mit Stammplatz-Ambitionen. Ob er sich dafür bei Don Jupp Rat holen sollte? Er hat dies mustergültig in der historischen Triple-Saison 2013/2014 geschafft. Schau ma mal…

Meine Prognose für diese Region der Tabelle: Es kann nur einen Meister geben 🙂

By Nino

EuropaleaguePokal

1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde – Platz 7-12

Italien - Deutschland

Nach dem Fazit zur Hinrunde der Plätze 13-18  folgt nun Teil 2 der Trilogie.

Diese Tabellenregion wird mitunter als das „Niemandsland der Tabelle“, das „Feld der grauen Mäuse“ beschrieben. Zu schlecht für Europa, zu gut für die 2. Liga. Zum Glück für Hoppenheim, Hangover, Fränkfurt, Pader-born, Kölle und Mainz, dass die Abstände nach oben und wie unten mit nur 1nem Punkt nicht sonderlich groß sind. Das macht einerseits Hoffnung und andererseits Angst. Und diese Triebfedern werden wohl treue Begleiter in der Rückrunde für diese Mannschaften sein.

In Mainz hat man sich ja dafür entschieden, einen Trainer für das Konzept des Vereins zu holen. Der bislang nicht weltbekannte Kasper Hjulmand ergänzt sich bisher ganz gut mit der Karnevalsmentalität der Mainzer. In der ersten Runde des DFB-Pokals war jedoch der Spaß vorbei. Im legendären 9:10 gegen den Chemnitzer FC schied man ganz ohne Kamelle und Helau aus. In Chemnitz zu verlieren ist jedoch keine Schande #F#C#K.

Auch bei dem anderen Karnelsverein, dem #Effzeh aus Köln versucht man es jetzt mit Gelassenheit und träumt nicht nach zwei Siegen von Europa, sondern nach fünf von der Meisterschaft. Das Duo Höger&Schmadtke sorgt in der Domstadt für die notwendige Abseits-des-Rasens-Professionalität, ein Verbleib in der Liga sollte zu schaffen sein.

Ob es für den Neuling Paderborn reicht, bleibt abzuwarten. Einige Überraschungssiege und Unentschieden waren schon dabei. Die Mannschaft ist eingespielt, hat nix zu verlieren und keine Doppelbelastung durch den Pokalwettbewerb zu fürchten. Beste Zutaten also, noch für einige Furore zu sorgen.

In Hannover ist es hingegen wie eh und je. Die Trophäe „Graue Maus“ wird auch in diesem Jahr vergeben und es scheint so, als wenn die Hannoveraner ihr Triple verteidigen, ergo ein #Sextuple feiern können. Zumindest scheint die Mannschaft um Trainer Korkut stabil genug, um sich frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern.

In der Bankenstadt Frankfurt spielt mit 13 Toren der derzeit erfolgreichste Stürmer Alex Meier. Wenn er weiter so treffen sollte, wird er vielleicht noch ein Mann, ähm Spieler für Welttrainer Löw? Aber so hoch hinaus wie die Banken ihre Schulden-Türme bauen, wollen er und die Eintracht gar nicht. Mit dem neuen Trainer ist nämlich die Schaaf’sche Ruhe in die ach soooooo quirlige Stadt am Main eingezogen. Allerdings noch nicht in das Verhältnis von Offen- und Defensive. Frankfurt hat als einzige Mannschaft ein ausgeglichenes Torverhältnis. Das heißt zwar Offensivspiel en Masse, aber auch eine Abwehr so löchrig wie ein Käse (nein, kein Schweizer, das wäre jetzt zu viel der Phrasendrescherei 🙂 ). Dieses Problem gilt es zu lösen, denn um zu gewinnen…ja, nee is klar…ein Tor mehr und so.

Apropos „und so…“. Hoppenheim gibt’s ja auch noch. Werden sie ein ernstzunehmender Konkurrent für die 96er aus Hannover oder ein Club mit Ambitionen auf das europäische Parkett? Der Verein und sein Gebaren bleiben für mich ein Rätsel. Einzig Trainer Gisdol hat einen Effekt, er erinnert mich an Grinsebacke Klinsmann.

Meine Prognose für diese Region der Tabelle: Mindestens ein Verein schafft den Sprung auf die europäische Bühne, alle anderen bleiben der Liga erhalten. So schön wie traurig das auch sein mag.

By Nino

1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde – Platz 13-18

tabellenkeller2

Mit dem Abschluss des 17. Spieltags ist es an der Zeit eine Trilogie des Fazits zu ziehen. Abseits vom schnellsten Tor #Bellarabi und dem weitesten #Stoppelkamp soll es etwas seriöser als bei „Sportmoderator“ Reinold Beckmann zugehen, der in der #ARDSportschau davon schwadronieren durfte, dass ja schon am ersten Spieltag der deutsche Meister feststehen würde, nämlich der FC Bayern München.

Der 1. Teil der Fazit-Trilogie widmet sich den Plätzen 13 bis 18. Und wenn ich mir diese Tabellenregion zum ersten Mal anschauen würde, dann wäre mein erster Gedanke: Ohha…Hertha, Freiburg und Hamburg überraschend mit oben dabei. Es sind aber die Plätze 13-18 des harten Bodens der Tatsachen. Und nebenbei bemerkt sind mit den Grünweißen-Werderanern, den Spätzle-Schwaben und den Ruhrpott-Borussen 3 der letzten 4 Meister aus den letzten 10 Jahren dabei.

Was ist da so schief gelaufen? In Hamburg, Stuttgart und Bremen ist es das Ergebnis der jährlichen Podiumsplätze bei der Wahl zur Miss-Management. Nicht zu vergessen das „über den Verhältnissen leben“ bei der Großstadtperle Hamburg. Gemäß den „Mechanismen der Branche“ wurden dort auch die Trainer konsequent gewechselt (https://thebeautifulgameblog.com/2014/10/26/ein-kommentar-zu-den-trainer-entlassungen-in-hamburg-schalke-und-bremen/) bzw. sind von selbst zurückgetreten (https://thebeautifulgameblog.com/2014/11/25/ein-kommentar-zum-rucktritt-von-armin-veh-in-stuttgart-beim-verein-fur-bewegungsspiele/).

In Dortmund bleiben die Verantwortlichen um Susi Zorc und Acki Watzke zum Glück ruhig und präsentierten sich nach Außen als verschworene Einheit. Sie grätschen nicht dazwischen, wie man das bedauerlicherweise in Hamburg #Kühne beobachten kann. Und der geneigte Fußballfan dreht lustig am Bullshit-Bingo…“Viel zu viel Qualität“…“Das schaffen die noch“…“Nicht ihre Tabellenregion“.

Bei der #AltenDame und den Breisgauern bleibt man auch ruhig und besinnt sich auf seine Ansprüche, nämlich die Liga zu halten. Die Fallhöhe ist also wesentlich niedriger. In den Gazetten des Sports ist viel zu lesen, dass es diese Spielzeit „einen Großen erwischen wird“. Mit „Große“ sind da zunächst die Traditionsvereine gemeint, ohne die die Liga „ärmer“ dran wäre. Aber diesem Thema widme ich mich später.

Für die Rückrunde wird interessant zu beobachten sein, wie der BVB den Spagat zwischen DFB-Pokal, Champions-League und Liga-Alltag hinbekommt. Die Parole „wir werden ein erbitterter Jäger sein“ klingt schon mal nach Abstiegskampf. Die Einstellung stimmt, der sollten dann auch Taten folgen. Die Vereine in Freiburg und Berlin können sich voll und ganz auf den Abstiegskampf einstellen und auf ihre abstiegskampferprobten Spieler hoffen. Das können neuerdings auch die Bremer, Stuttgarter und Hamburger…Langeweile sollte da also nicht aufkommen. Und der Abstand vom 13. zur #RotenLaterne beträgt lediglich drei Punkte #EngeKiste. Meine Prognose für diese Region der Tabelle: Mindestens ein Trainerwechsel und eine ganz starke Rückrunde.

By Nino