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Kein Happy-End in der HSV-Crunchtime

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Eine tränenreiche Woche ist es nun her. Der 1. Abstieg des Hamburger SV aus der 1. Fußball-Bundesliga. Der 12. Mai 2018 geht als schwärzester Tag in die sonst so bunte und großartige Historie des HSV ein. Es hat nicht sollen sein. Kein Happy-End im Finale der HSV-Crunchtime.

Ich hatte ja so inbrünstig gebangt und gehofft, dass wir es noch auf den Relegationsplatz schaffen. Darauf, dass eben später in der Verlängerung das Wunder von der Elbe gelingt. Zwei Siege gegen Holstein Kiel und wir hätten den Klassenerhalt gesichert. Niemals 2. Liga. Unabsteigbar…so dachte ich glückverheißend bis zum bitteren Ende. Im Volkspark war es, wie ich es mir vorgestellt habe: Schönes Wetter, euphorische Fans sowie Spieler voller Tatendrang und Siegeslust.

Leider lag zum Ende des 2:1 Heimsieges nicht der Duft von Geschichte im Stadion, sondern von Rauch, der von einer Hundertschaft Vollidioten verursacht wurde. Dem HSV und einer weiteren Erwähnung nicht würdig.

Und wer konnte den schon ahnen, dass der VfL Wolfsburg sein erstes Heimspiel 2018 gewinnt? Siegen, wenn es wirklich wichtig ist. Irgendwie schon HSV-like. Aber das sich die Kölner so hängen lassen, hätte ich auch nie im Leben für möglich gehalten. Dazu können die Rothosen in der nächsten Saison ja sportlich Stellung nehmen.

Trotz aller tiefen Traurigkeit sind nun auch die letzten Tränen getrocknet und es gilt sich der Zukunft zu widmen. Auch wenn es sich noch so ungewohnt und unwirklich anfühlt. Der Traditionsverein HSV, so eine schöne Stadt, tolles Stadion, fantastische Fans. All jenes jetzt in der 2. Liga? Was für eine Verschwendung! Die 1. Liga wird uns schon vermissen. Was wird das für eine langweilige Saison. Der Meister steht schon so gut wie vorher fest und die Aufsteiger werden auch die Absteiger sein.

Aber was interessiert uns das Leiden der anderen. Wir müssen den Fokus auf uns legen. Das Projekt Wiederaufstieg heißt es anzugehen. D.h. schnellstmöglich in der Führungsebene die offenen Posten besetzen. Zur Abwechslung mal mit Fachleuten, die dann wiederum die Leistungsträger an den HSV binden. Unser Mäzen Klaus-Michael soll ja mit an Bord bleiben, das nötige Kleingeld ist also gesichert. Präsident Hoffmann wird den HSV, wie schon in den letzten Wochen deutlich spürbar, in ruhigere Gewässer schippern.

Und die ersten Weichen wurden ja schon gestellt. Mit Trainer Titz wurde ein 2jahres-Vertrag abgeschlossen. Er ist der richtige Mann für die zweite Liga. Jetzt fehlen noch Spieler, die sich zu 100% mit dem HSV identifizieren, die Raute im Herzen tragen. Auch wenn es nicht mehr Millionen an Gehalt geben wird. Aber die sportlichen Ziele sollten schon überzeugen, da bin ich mir sicher: Sofortiger Wiederaufstieg und 2. Liga-Meister!

Warum nicht auch ein bisschen mehr? Meines Wissens hat es noch keine Zweitligamannschaft geschafft, eine Saison ohne Niederlage zu spielen. Ist das nicht für uns als Fans und für den HSV nicht Ansporn genug? Warum kleine Brötchen backen, wenn die großen greifbar sind?

Ich werde mir jedenfalls wieder eine Dauerkarte besorgen. Und da werde ich mich beeilen müssen, denn über 500 Menschen haben sich in sieben Tagen tatsächlich dazu entschieden, Mitglied beim HSV zu werden. Was für ein bockstarkes Zeichen der Fans. Da werden die Scampi-Fresser, ähm Genießer auf der Tribüne aber mal gehörig Platz machen müssen. Platz für diejenigen Fans, die auch Stimmung machen.

Nicht nur das stimmt mich mittlerweile wieder positiv. Der HSV macht es ja einem nicht immer leicht, aber jetzt kann es ja nur besser werden. Ich als Fan will jedenfalls dazu beitragen, dass der HSV wieder zu alter Stärke zurückfindet. Ich will nämlich nicht mehr mit Häme und Spott bedacht werden. Nur gemeinsam können wir das Comeback des HSV schaffen. Das Comeback des geilsten Clubs der Welt. Nur der HSV!

By Sören

 

P.s.: wiederum besten Dank an Baba&Nino für die Möglichkeit, auf ihrem Blog meine Gedanken loswerden zu können.

Finale in der HSV-Crunchtime

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Moin moin Freunde des Fußballs,

nach dem Halb-Finale in der HSV-Crunchtime sind wir nun endlich angekommen. Im großen Finale am 34. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga-Saison 2017/2018. Der Hamburger SV auf der Zielgeraden seines größten Comebacks. Wer hätte das gedacht, außer den eingefleischten HSV-Fans natürlich, dass der HSV eben doch noch nicht tot, geschweige denn solchen Schwachsinns wie „abgestiegen“ ist.

Denn bei allem Wunschdenken der HSV-Gegner ist doch eins klipp und klar: Mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach ist es noch möglich den Relegationsplatz zu erreichen. Vorausgesetzt, die Wolfsburger verlieren zu Hause gegen den 1. FC Köln. Nach Prüfung aller Fakten und meines Bauchgefühls liegen diese Ergebnisse im Bereich des absolut Möglichen.

Die Kölner haben schon angekündigt, dass sie dieses letzte Spiel nicht herschenken wollen. Schließlich will man nicht derjenige Traditionsverein sein, der erstens gegen einen millionenschwer finanzierten Plastikclub verliert und damit beiträgt, dass der Hamburger SV zum ersten Mal in seiner Geschichte absteigt. Diesen Ziegen, ähm Bärendienst wollen die Kölner dem HSV und der gesamten Bundesliga nicht leisten. Die Kölner, da bin ich ohne jeden Zweifel, werden sich schon zu wehren wissen.

Der HSV hat zwar eine bittere Niederlage gegen die Frankfurter Eintracht einstecken müssen, aber die wurde ganz schnell abgehakt. Schließlich gilt es, das ganz große Ziel – die Relegation – nicht aus den Augen zu verlieren. Das ist genug Motivation, für die Spieler wie für die Fans. Klar, das eigentliche Ziel – direkter Klassenerhalt – ist nicht mehr möglich. Da bedurfte es eben einer minimalen Anpassung. Schwamm drüber, Mund abputzen, weiterhin fokussiert bleiben.

Ich kann es jedenfalls kaum erwarten: das volle Volksparkstadion, die euphorischen Fans, die Spieler voller Tatendrang und Siegeslust. Der Duft von Geschichte wird in der Luft liegen. Denn Geschichte wird in jedem Fall geschrieben. Entweder des größten Comebacks in der langen Bundesliga-Geschichte oder des 1. Abstieg des HSV. Letztere Option wird meinerseits selbstverständlich verdrängt. Die 1. Liga-Zugehörigkeit ist tief verankert in der HSV-DNA. Niemals 2. Liga!

Also kommt nur die erste Option in Frage und diese Rechnung ist super einfach:
HSV-Heimsieg gegen Mönchengladbach plus Auswärtssieg der Kölner in Wolfsburg, macht zusammen: 16. Tabellenplatz und Relegation gegen Holstein Kiel. Montag 21.05.2018, zweiter Sieg gegen die Kieler und der HSV bleibt weiterhin in der 1. Liga. Alles gut und alles bleibt beim Alten.

Wer jetzt meint, dass wäre unrealistisch, der hat den Hamburger SV nie verstanden. In der Relegation können wir unsere ganze Erfahrung ausspielen. Die Motivation Triple-Relegations-Meister werden zu können, wird die letzten Prozente aus den Spielern kitzeln. Anders kann ich mir es nicht vorstellen.

Auch stelle ich mir vor, dass UnsNicolai den Siegtreffer gegen die Mönchengladbacher beschert und damit sein ganz persönliches Comeback feiert. Am ersten Spieltag trifft er zum Auftaktsieg, am 34. Spieltag zum letzten Sieg. Solche Geschichten schreibt nur der HSV. Was in der Relegation passiert, dazu komme ich später. In diesem Sinne: Niemals 2. Liga. Nur der HSV!

By Sören

 

P.s: wiederum vielen Dank an Baba&Nino für die Möglichkeit, auf ihrem Blog meine Gedanken loswerden zu können.