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Kommentar zum himmelblauen Mai und Juni 2018

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Alles neu macht der Mai“ … und der Juni gleich noch mit! So abgedroschen dieses Sprichwort auch klingen mag, um so zutreffender ist es für den Chemnitzer FC im himmelblauen Mai und Juni 2018. Die Auswirkungen des im Mitte April 2018 gestellten Insolvenzantrags kommen nun vollends zum Tragen: Neue Mannschaft…neue Liga…Hauptsponsor weg…im Stadion nur noch Mieter….nur um die „prominentesten“ Beispiele zu nennen. Aber der Reihe nach.

Bevor die Planungen für die Regionalliga Nordost so richtig losgehen konnten, standen zum Abschluss der 3.Liga Saison 2017/2018 noch zwei Ostduelle an. Gegen den bereits aufgestiegenen 1. FC Magdeburg setzte es eine 1:3 Auswärtsniederlage. Gegen Hansa Rostock konnte mit dem 1:1 Unentschieden zumindest für die Fans noch ein versöhnlicher Abschluss geschafft werden.

Höchste Zeit war es dann den vielzitierten Rucksack der Vergangenheit abzulegen, um möglichst voller Zuversicht in die Zukunft zu starten. Aufgrund des Insolvenzverfahrens musste auch sprichwörtlich jeder Stein mindestens einmal umgedreht, jede Ein- und Ausgabe geprüft werden. Da blieb dem Anfang Mai 2018 neu installierten Sportdirektor Thomas Sobotzik auch gar nix anderes übrig. Der ehemalige Bundesligaspieler will in Chemnitz „…alles daran setzen, um das Schiff wieder in ruhigere Fahrwasser zu bekommen“.

Dazu hatte er dann auch gleich Gelegenheit, schließlich musste eine neue Mannschaft zusammengestellt werden. Bisher wurden 15 neue Spieler verpflichtet und Maximilian Christl aus der U19 hochgezogen. Hierbei wird die ganze Misere nochmal besonders deutlich, denn es ist der zweite personelle Umbruch innerhalb von zwei Jahren. Bei allen neuen Spielern ist es umso wichtiger, dass auch ein paar „alte“ dem CFC treu bleiben. Dabei sind allen voran Dennis Grote und Daniel Frahn zu nennen. Letzterer arbeitet damit fleißig am Status der Vereinslegende. Weitere drei Jahre, was für ein Statement. „Gegen jede wirtschaftliche Vernunft“ so beschrieb es Sportdirektor Sobotzik, Frahn selber „eine himmelblaue Herz-Entscheidung“. Eine Entscheidung gegen den CFC haben indes unter vielen anderen auch Florian Hansch und Tom Baumgart getroffen. Klar, die Regionalliga ist für junge Spieler nicht die beste Aussicht, aber musste es im Fall von Baumgart gerade die Schachtsch…aus Aue sein???

Nicht nur der Neuaufbau einer Mannschaft stand im Mittelpunkt des himmelblauen Treibens. Neben dem schon erwähnten neuen Sportdirektor Sobotzik ist Thomas Köhler neuer Torwarttrainer und Leiter des Nachwuchsleistungszentrums in Personalunion geworden. Ein ganzes Team hat sich dagegen zusammengetan, um den Vertrieb wieder in die eigene Hand zu nehmen. Da sind wir gespannt, welchen Hauptsponsor z.B. an Land gezogen wird und welche weiteren Sponsoren (wieder) beim CFC tätig werden wollen.

Tätig werden musste der CFC auch beim Thema Stadion. Nach langem Hin und Her hat der Stadtrat von Chemnitz entschieden, den Pachtvertrag zu kündigen. Nun übernimmt die städtische Wohnungsgesellschaft GGG das Stadion und der CFC kann sich für jeden Spieltag einmieten. Die Kosten sollen dabei zwischen 5.000 – 6.000 Euro liegen. Über den endgültigen Preis wird noch verhandelt. Auch daran wird deutlich, dass bei einer Insolvenz an der Substanz eines Vereins gearbeitet wird. Wir sind da voller Hoffnung, dass diese Arbeiten zu einem erfolgreichen Ende geführt werden.

An der sportlichen Substanz wurde hingegen ab dem 19. Juni 2018 gearbeitet. Nach den ersten Trainingseinheiten in heimischen Gefilden ging es für knapp eine Woche auswärts ins Trainingslager nach Templin. Welche Schlüsse man aus den bisherigen Testspielergebnissen (7:1 vs. FSV Limbach-Oberfrohna, 2:2 vs. TSG Neustrelitz und 8:1 vs. SV Zehdenick 1920 e.V.) auf den Zustand der Mannschaft ziehen kann, weiß wohl Cheftrainer Bergner am besten.

Mit dem Auftakt der Regionalliga Nordost Saison 2018/2019 stellt sich spätestens Ende Juli 2018 dann auch die Frage nach dem Ziel für jene. Sofortiger Wiederaufstieg!? Aus finanzieller Sicht wohl schon, aber reicht es auch sportlich? Bevor der Ball wieder offiziell rollt, stehen für die Himmelblauen noch hochkarätige Ostduelle gegen 1. FC Union Berlin, SG Dynamo Dresden und FC Carl Zeiss Jena auf dem Testspielplan. Diese Spiele sorgen hoffentlich für gute Stimmung und die ein oder andere Erkenntnis, was die Mannschaft zu leisten im Stande ist.

Das Thema Insolvenz wird den CFC noch bis Ende des Jahres 2018 verfolgen. Ganz offiziell wurde das Verfahren über das Vermögen des CFC Ende Juni eröffnet. Bei ausbleibendem sportlichen Erfolg und dringend benötigten Finanzmitteln kann das der Anfang einer langen Durststrecke sein. Es kann aber auch der Startpunkt einer heilsamen Erneuerung des CFC werden. Knapp 500 neue Mitglieder haben dazu schon mal ein Zeichen neben dem Platz gezeigt. Jetzt ist die Mannschaft am Ball. #traditionstirbtnie

By Baba und Nino

 

Finale in der HSV-Crunchtime

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Moin moin Freunde des Fußballs,

nach dem Halb-Finale in der HSV-Crunchtime sind wir nun endlich angekommen. Im großen Finale am 34. Spieltag der 1. Fußball-Bundesliga-Saison 2017/2018. Der Hamburger SV auf der Zielgeraden seines größten Comebacks. Wer hätte das gedacht, außer den eingefleischten HSV-Fans natürlich, dass der HSV eben doch noch nicht tot, geschweige denn solchen Schwachsinns wie „abgestiegen“ ist.

Denn bei allem Wunschdenken der HSV-Gegner ist doch eins klipp und klar: Mit einem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach ist es noch möglich den Relegationsplatz zu erreichen. Vorausgesetzt, die Wolfsburger verlieren zu Hause gegen den 1. FC Köln. Nach Prüfung aller Fakten und meines Bauchgefühls liegen diese Ergebnisse im Bereich des absolut Möglichen.

Die Kölner haben schon angekündigt, dass sie dieses letzte Spiel nicht herschenken wollen. Schließlich will man nicht derjenige Traditionsverein sein, der erstens gegen einen millionenschwer finanzierten Plastikclub verliert und damit beiträgt, dass der Hamburger SV zum ersten Mal in seiner Geschichte absteigt. Diesen Ziegen, ähm Bärendienst wollen die Kölner dem HSV und der gesamten Bundesliga nicht leisten. Die Kölner, da bin ich ohne jeden Zweifel, werden sich schon zu wehren wissen.

Der HSV hat zwar eine bittere Niederlage gegen die Frankfurter Eintracht einstecken müssen, aber die wurde ganz schnell abgehakt. Schließlich gilt es, das ganz große Ziel – die Relegation – nicht aus den Augen zu verlieren. Das ist genug Motivation, für die Spieler wie für die Fans. Klar, das eigentliche Ziel – direkter Klassenerhalt – ist nicht mehr möglich. Da bedurfte es eben einer minimalen Anpassung. Schwamm drüber, Mund abputzen, weiterhin fokussiert bleiben.

Ich kann es jedenfalls kaum erwarten: das volle Volksparkstadion, die euphorischen Fans, die Spieler voller Tatendrang und Siegeslust. Der Duft von Geschichte wird in der Luft liegen. Denn Geschichte wird in jedem Fall geschrieben. Entweder des größten Comebacks in der langen Bundesliga-Geschichte oder des 1. Abstieg des HSV. Letztere Option wird meinerseits selbstverständlich verdrängt. Die 1. Liga-Zugehörigkeit ist tief verankert in der HSV-DNA. Niemals 2. Liga!

Also kommt nur die erste Option in Frage und diese Rechnung ist super einfach:
HSV-Heimsieg gegen Mönchengladbach plus Auswärtssieg der Kölner in Wolfsburg, macht zusammen: 16. Tabellenplatz und Relegation gegen Holstein Kiel. Montag 21.05.2018, zweiter Sieg gegen die Kieler und der HSV bleibt weiterhin in der 1. Liga. Alles gut und alles bleibt beim Alten.

Wer jetzt meint, dass wäre unrealistisch, der hat den Hamburger SV nie verstanden. In der Relegation können wir unsere ganze Erfahrung ausspielen. Die Motivation Triple-Relegations-Meister werden zu können, wird die letzten Prozente aus den Spielern kitzeln. Anders kann ich mir es nicht vorstellen.

Auch stelle ich mir vor, dass UnsNicolai den Siegtreffer gegen die Mönchengladbacher beschert und damit sein ganz persönliches Comeback feiert. Am ersten Spieltag trifft er zum Auftaktsieg, am 34. Spieltag zum letzten Sieg. Solche Geschichten schreibt nur der HSV. Was in der Relegation passiert, dazu komme ich später. In diesem Sinne: Niemals 2. Liga. Nur der HSV!

By Sören

 

P.s: wiederum vielen Dank an Baba&Nino für die Möglichkeit, auf ihrem Blog meine Gedanken loswerden zu können.

Halb-Finale in der HSV-Crunchtime

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Moin moin Freunde des Fußballs,

wir sind nun im Endspurt der HSV-Crunchtime. Nach 3 Siegen in 4 Spielen haben die Hamburger das vielbeschworene und zitierte Momentum des Siegers auf ihrer Seite. Und das völlig recht. Durch harte Arbeit und die wiedergefundene mannschaftliche Geschlossenheit befinden sich die Rothosen auf einer Welle der Euphorie. Trainer Titz hat für den 33. Spieltag das „Halbfinale“ ausgerufen, womit er klar und deutlich die Richtung vorgegeben hat. Nämlich, dass am 34. Spieltag zu Hause gegen Borussia Mönchengladbach das „große Finale“ gespielt wird. Zu Hause im Volksparkstadion. Was für eine Dramatik.

Ich muss ja zugeben, dass diese Wochen der HSV-Crunchtime schon mehr als üblicherweise an meinen Nerven zehren. Klar, nach den letzten Jahren ist man als HSVer einiges gewohnt und weiß, dass erst die letzten Spieltage die ganze Saison entscheiden werden bzw. da der Klassenerhalt gesichert wird. Diese Saison 2017/2018 wurde der Spannungsbogen arg gespannt, aber zum Glück nicht überspannt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann dieser, dass es wieder etwas ruhiger zugehen kann. Diese mediale Dauerpräsenz ist ja bald nicht mehr zu ertragen. Jeder sog. Experte gibt irgendwo seinen Senf dazu, meist auch ungefragt. Und ständig wird man selbst gefragt, warum man den eigentlich noch HSV-Fan ist. Tsss, was für eine Frage. Einmal die Raute im Herzen, immer die Raute im Herzen! Soweit zu den Leiden eines HSV-Fans, zurück zum sportlichen Geschehen.

Im Halbfinale der HSV-Crunchtime trafen wir auswärts auf Eintracht Frankfurt. Vor dem Spiel war allen klar, dass uns nur ein Sieg weiterhelfen kann. Mit der schmerzlichen 0:3 Auswärtsniederlage stehen wir weiterhin auf dem 17. Tabellenrang. Großer Dank geht auch an die Bullen von RB Leipzig, die die Wolfsburger mit einem 4:1 Heimsieg nach Hause schickten. Die kommen zu Hause an und werden feststellen, dass sie zwar immer noch auf dem 16. Tabellenrang stehen, aber die Angst vor der zweiten Relegation in Folge weiterhin omnipräsent ist.

Die Chancen auf die Triple-Relegation sind dagegen für uns um immer noch da. Im Heimspiel gegen Mönchengladbach wird es das Finale, auf das wir Fans immer gehofft haben. Zum Trotz der zahlreichen Unkenrufe, dass der HSV absteigen würde. Dabei scheint es auch beim letzten Experten nicht angekommen zu sein: Der HSV wird niemals absteigen! Niemals!

Die Niederlage schmerzt natürlich, keine Frage. Aber was nützt es sich damit weiter zu beschäftigen. Wir müssen nach vorne schauen. Und nach Wolfsburg. Die haben auch verloren und somit bleibt es dabei, dass wir es am letzten Spieltag immer noch aus eigener Kraft schaffen können. Das Ziel heißt jetzt Relegation.

Die Relegation, ach wie schön, da haben wir bisher ja nur gute Erfahrungen gemacht. Ungeschlagen sind wir da! Da würden wir erst einmal zum 1. FC Nürnberg aufschließen, der schon dreimal an der Relegation teilgenommen hat. Zweimal gewonnen, einmal verloren. Wir können uns also die alleinige Spitze sichern, indem wir dreimal die Relegation gewinnen. Mehr Motivation geht nicht! Danke auch an die DFL, dass diese Regelung wiedereingeführt wurde. Allen Anschein wird der Verlierer, ähm Gegner Holstein Kiel sein. Aber damit will ich mich erst beschäftigen, wenn es soweit ist.

Jetzt heißt es erst einmal vollste Konzentration auf das große Saisonfinale. Borussia Mönchengladbach hat gegen den SC Freiburg 3:1 gewonnen und hat nur noch theoretische Chancen auf die Europa-League. Zu unstetig ihre Leistungen schon über die ganze Saison. Aber eigentlich ist mir das auch egal, jetzt kann uns nix mehr aufhalten. Samstag, 12. Mai 2018, alle Spiele gleichzeitig, Fußballherz was willst du mehr. Und der HSV? Mittendrin statt nur dabei. All die Hater werden doch mit einem Auge oder Ohr beim HSV sein und verfolgen was da im Volksparkstadion passiert. An die Adresse all derjenigen, ich kann es euch schon mal verraten: Da wird Geschichte geschrieben. HSV-Geschichte! In diesem Sinne: Niemals 2. Liga. Nur der HSV!

By Sören

 

P.s: wiederum vielen Dank an Baba&Nino für die Möglichkeit, auf ihrem Blog meine Gedanken loswerden zu können.