Mittendrin in der HSV-Crunchtime

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Moin moin Freunde des Fußballs,

nach dem tollen 1:0 Heimsieg gegen den SC Freiburg befinden wir uns nun mittendrin in der HSV-Crunchtime. Noch drei Spiele bis zum Wunder von der Elbe! Spiel 1 bzw. am 32. Spieltag der 1. Fußballbundesliga-Saison 2017/2018 stand das direkte Duell gegen den VfL Wolfsburg an. Im Vorfeld dieses Abstiegsknallers wurde, wie schon in den letzten Wochen der HSV-Crunchtime, wieder über die verschiedenen Abstiegsszenarien geschrieben. Dabei dachte ich, dass dieses lächerliche Niedermachen des HSV endlich aufhören würde. Wer hat denn gewonnen und wer verloren? Die Antwort ist klar: Nur der HSV! Also Ablage P und fertig.

Abgestiegen ist nämlich bisher nur der 1. FC Köln. Zum sechsten Mal übrigens schon. Was macht dagegen der HSV? Der bleibt erstklassig, davon bin ich weiterhin überzeugt. Erst Recht nach diesem grandiosen 3:1 Auswärtssieg gegen die „Wölfe“. Dieser Sieg war genau das, was wir noch gebraucht haben. Ein Kampf auf beiden Seiten, mit dem glücklicheren Ende für uns. Ach was sage ich glücklicheres Ende? Es ist das Glück des Tüchtigen! Denn nur wir haben die Tugenden auf den Platz gebracht, die es für den Abstiegskampf so dringend braucht: Einsatzwille, Laufstärke und letztendlich die Überzeugung, dass immer noch was gehen kann. Und das haben wir in diesem Sinne eindrucksvoll bewiesen. Klar, es war kein Tiki-Taka. Aber wen bitte interessiert das schon nach der Saison? Genau, niemanden! Wichtig sind die drei Punkte, die uns nämlich zwei Punkte an die Wolfsburger herangebracht haben.

Jetzt sind die Karten nochmal gänzlich neu gemischt. Die Wolfsburger müssen auswärts noch gegen RB Leipzig und zu Hause gegen die Kölner ran. RB Leipzig hat nur noch Endspiele ausgerufen, das Minimalziel Europa-League will erreicht werden. Die Kölner sind nach dem Abstieg sicherlich am Boden, wollen sich aber dennoch gebührend verabschieden. Das der VfL also zweimal gewinnt, dass halte ich für unwahrscheinlich. Sie sind ja vor allem mit sich selbst beschäftigt. Kurz vor Ende der Saison wollten sie Horst Heldt als Sportdirektor verpflichten. Der Versuch ist kläglich gescheitert, Sportdirektor Rebbe haben sie entlassen und im Enddefekt wurde nur Unruhe im Verein gestiftet. Auf solche Ideen kommen ja nicht mal die HSV-Verantwortlichen. Stand jetzt.

Bezogen auf die Punkteausbeute ist klar: Die Luft wird dünner und die zu holenden Punkte weniger. Aber die Hoffnung ist weiterhin da. Die Mannschaft, nein der gesamte Verein samt Fans und der Stadt Hamburg, sie alle werden sich mit aller Kraft gegen den 1. Abstieg stemmen. Die letzten Wochen haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir es noch schaffen können.

Als nächster Gegner steht die Eintracht aus Frankfurt auf dem Plan. Die haben die letzten drei Bundesliga-Spiele verloren. Da ist die Luft komplett raus. Jetzt nachdem feststeht, dass Trainer Kovac zu den Bayern wechselt. Was ist aus den letzten Spielen deutlich geworden? Die Spieler bringen sich nicht mehr mit aller Konsequenz ins Spielgeschehen ein. Der emotionale Höhepunkt, das Erreichen des DFB-Pokals und damit sicher in der nächsten Saison auf Europas Bühne zu sein, ist erreicht. Jetzt fehlen die letzten Prozente, um auch gegen den HSV bestehen zu können.

Stichwort letzte Prozente: die haben unsere Rothosen wieder dahin gebracht, wo wir jetzt stehen. Nur noch zwei Punkte auf den Regelationsplatz. Von mir aus könnten wir in drei Tagen wieder spielen. Die Fans und die Mannschaft sind jedenfalls heiß. Heiß auf Erfolg. Heiß auf das Wunder von der Elbe. Am 33. Spieltag können wir diesem schon ein großes Stück näherkommen. In diesem Sinne: Niemals 2. Liga. Nur der HSV!

By Sören

P.s: nochmals vielen Dank an Baba&Nino für die Möglichkeit, auf ihrem Blog meine Gedanken loswerden zu können.

2 Kommentare zu „Mittendrin in der HSV-Crunchtime“

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