Kommentar zum himmelblauen Januar und Februar 2018

Abstieg

Nach einem turbulenten Jahresendspurt im November und Dezember 2017 in Richtung 19.ten Tabellenplatz setzten die CFC-Verantwortlichen zur berühmten Notgrätsche an und verschafften dem bisherigen Chef-Trainer H. Steffen einen aus seiner Sicht ungewollten verlängerten Weihnachtsurlaub. Nach dieser mehr Reaktion als Aktion begab sich der CFC auf Trainersuche. Nach drei Tagen wurde D. Bergner vorgestellt (hier geht’s zum Kommentar). Ein junger Trainer, der zuletzt Rot-Weiß Erfurt trainiert hat.

Die Mannschaft startete mit dem neuen Trainer in das Wintertrainingslager nach Salou in Spanien. Dort sollten die Grundlagen für die #MissionKlassenerhalt geschaffen werden. Seitens der Verantwortlichen war es ein guter Zeitpunkt, die Mannschaft und den Verein darauf einzuschwören. Nämlich darauf, dass es in dieser Saison 2017/2018 um nix Anderes mehr geht. Friss oder stirb. Sekt oder Selters.

Zum zweiten Spiel der Rückrunde stand das Spiel vs. SC Paderborn auf dem Plan. Ein undankbarer Gegner auch für Trainer Bergner. Die Himmelblauen verloren 0:2 gegen den Herbstmeister. Im darauffolgenden Spiel vs. VfR Aalen vergab der CFC trotz einer zwischenzeitlichen 2:1 Führung noch den Sieg und ging mit einer 2:3 Niederlage vom Platz. Das führte zur insgesamt achten Niederlage in Folge, die zweite für Cheftrainer Bergner. Von einem Trainer-Effekt konnte hier zunächst nicht die Rede sein.

Aber vielleicht musste das Sprichwort „aller guten Dinge sind drei“ erst bemüht werden, um den ersten Sieg und wieder 3 Punkte feiern zu können. Im Spiel gegen Carl Zeiss Jena überzeugte nicht die spielerische Art und Weise, sehr wohl aber die kämpferische Leistung der Himmelblauen. Mit einem glücklichen 1:0 Sieg vs. Jena (hier geht’s zum Spielbericht) konnte diese elende Niederlagenserie gestoppt werden.

Am 24. Spieltag hätte man mit einem Sieg den Abstand zum rettenden Ufer, dem 17. Tabellenplatz etwas verkleinern können, indem man eben diesen 17.ten VfL Osnabrück geschlagen hätte. Aber hätte hätte Fahrradkette. Mit der 1:6 Niederlage entfernten sich die Himmelblauen von eben diesem rettenden Ufer. 4 Tore in 11 Minuten, das war ein Blackout der besonderen Art und besonders bitter in der Drittliga-Geschichte des CFC. „Die-gibt’s-da-was-zum-ganz-schnell-vergessen-Medizin“ war in diesem Fall die Allerbeste. Das nächste Spiel konnte daher auch dafür genutzt werden, um den Verein, den Fans und allen sonstigen Himmelblauen-Sympathisanten wieder Hoffnung zu geben. Gegen die SpVgg Unterhaching schafften es die Chemnitzer zuerst einen 1:0 Rückstand zu drehen, um später in den letzten Minuten zu zehnt den 2:1 Sieg ins Ziel zu retten.

Das ließ das 6:1 Debakel schnell vergessen. Vergessen konnte man aber nicht, dass der nächste Gegner Karlsruher SC hieß und damit der Rückrundenspitzenreiter die Himmelblauen empfing. Wieder eine Mannschaft aus dem oberen Tabellenkeller und ein Spiel, trotz allem Optimismus, bei dem die Hoffnung „wenigstens ein Unentschieden“ war. Aber diese Hoffnung blieb jäh unerfüllt, am Ende stand zum 26. Spieltag eine 2:0 Auswärtsniederlage. Einzig macht T. Baumgart Hoffnung, den zurzeit auffälligsten CFC-Spieler. In den Januar bis Februar 2018 Spielen traf er 4mal, zweimal davon das Siegtor. Klar wie Kloßbrühe, dass die örtlichen Gazetten nicht lange brauchen ihn Transfergerüchte anzudichten und als heiße Ware auf dem Transfermarkt anzupreisen. Manchmal kotzt einem solche Berichterstattung nur noch an. Aber soviel dazu.

Leider können wir nicht schreiben, dass der CFC die Abstiegsplätze verlassen hat, weiterhin der 18. Tabellenplatz mit 7 Punkten zum Nichtabstiegsplatz. Die nächsten Gegner sind: Wehen Wiesbaden, Fortuna Köln, Hallescher FC, Werder Bremen II, Sportfreunde Lotte, SG Sonnenhof Großaspach, Rot-Weiß Erfurt, SV Meppen, Würzburger Kickers und Preußen Münster. D.h. dass die nächsten beiden Spiele gegen zwei Spitzenteams der 3. Liga bestritten werden, gefolgt von drei absolut wichtigen gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf. Danach folgen wieder Gegner, die sich nicht in irgendwelchen Missionen oder Kämpfen befinden.

Wir brauchen daher keine Experten für Prognosen sein, um zu behaupten, dass Ende April 2018 feststehen wird, ob die #MissionKlassenerhalt erfolgreich gewesen sein wird. Es sind immerhin auch immer noch 36 Punkte zu vergeben. Rechnerisch ist immer noch alles möglich (5 Euro ins Phrasenschwein). Andere Mannschaften können noch in eine Krise geraten oder Insolvenz anmelden müssen oder mit Punktabzug bestraft werden. Alles ist noch möglich (nochmal 5 Euro ins Phrasenschwein). Jeder Euro ist wichtig, dass weiß auch der neue Vorstandsvorsitzende A. Georgi. Ein Mann der Basis, der die Sorgen und Nöte der Fans und des Clubs kennt. Das macht Hoffnung auf bessere Zeiten. Fragt sich nur in welcher Liga. Mehr dazu im Kommentar zum himmelblauen März und April 2018…

By Baba und Nino

 

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