Kommentar zum EM-Spiel NIR vs. GER

EM Gomez-Tor NIR

Das zweite Spiel der deutschen Fußball11 vs. Polen hinterließ mehr Fragen als Antworten. Die Hoffnung für Spiel Number Three lag daher in #FindTheBalance zwischen Offensive und Defensive. Der Gegner Nordirland war mit einer null:eins Niederlage vs. Polen in die Gruppenphase gestartet, es folgte ein 2:0 Sieg über die Ukraine. Daher durften sich die Nordiren berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen als Gruppendritter oder sogar mehr machen.

Die hiesigen Sportmedien überschlugen sich in ihrer Berichterstattung noch mit Kritik am deutschen Spiel, daher wäre auch was #Unvorstellbares möglich. Erstaunlicherweise waren es diejenigen Schreiberlinge und Experten, die vorher schlaumeierten, dass das zweite Spiel der Gruppenphase immer das schwierigere ist, um nach dem 0:0 so gut wie alles schlecht zu schreiben. Das Highlight war dabei, die olle Führungsspieler-Debatte aus der Mottenkiste zu holen. ByTheBritishWay: Polen hatte mit dem Sturmduo Lewandowski und Milik den stärksten Angriff in der EM-Quälifikation. Daher ist es doch gar nicht so schlecht #Die0MussStehen. Aber was bedeuten schon die Leistungen vor dem Turnier, hahahahaha!

Und so ist es dann auch gut, dass die Wahrheit auf dem Platz liegt und die Mannschaft die Antwort auf diesem geben konnte. Ob nun von der Medienschelte beeindruckt oder gänzlich den großen Plan verfolgend veränderte Löw die Beginner-Aufstellung auf zwei Positionen: Gomez und Kimmich reihten sich zu Boateng-Götze-Hector-Hummels-Khedira-Kroos-Müller-Neuer-Özil.

Die frühe Anstoßzeit von 18 Uhr erforderte wohl bei dem Großteil der Fangemeinde eine ungeahnte organisatorische Leistung, z.B. wie man pünktlich den Arbeitsplatz verlässt, um die bevorzugte Location zu erreichen #MachIchDannMorgenFertig. Selbst in einer Großstadt wie Berlin ist ein noch hektischeres Treiben vor dem nahenden Fußball-Game zu spüren.

Alle die zu spät kamen, verpassten dann auch gleich eine der besten Halbzeiten des bisherigen EM-Turniers. Die deutsche Offensivabteilung um Gomez-Götze-Kroos-Müller-Özil erspielte sich Torchance um Torchance. Das Haar in der gegelten Suppe ist die mangelnde Verwertung dieser Chancen, zum Abpfiff waren es 28 Torschüsse! Die Kreation von solchen ist ja nice to have, aber am Ende zählt das Goal. So war es dann an Mario Gomez, der nach feiner Vorarbeit von Thomas Müller, zum 1:0 einschob. Das keine weiteren Tore fielen, war dem nordirischen Torhüters Michael McGovern zu verdanken…es war die Rede vom „Spiel seines Lebens“. Ähnlich hochtrabend auch die Einschätzung der Leistung von Kimmich, der gleich mal als der neue Philipp Lahm gefeiert wird.

Durch den soliden Auftaktsieg gegen die Ukraine, das Unentschieden gegen Polen und dem verdienten 1:0 Sieg hat sich GER nun als Erster in der Gruppe C für das Achtelfinale qualifiziert. Gegner dort ist die Slowakei, die als einer der besten Gruppendritten ebenfalls weiterhin am Turnier teilnehmen darf #NoExit. In der EM-Vorbereitung verlor die DFB-Auswahl mit 1:3, die Bedingungen waren jedoch alles andere als regulär. Aber der Nichtschwimmer schiebt es auch auf die Badehose.

By Nino

4 Kommentare zu „Kommentar zum EM-Spiel NIR vs. GER“

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