Kommentar zum zweiten Date mit GER vs. POL

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Nachdem der Sieg im ersten Gruppen-Spiel gegen die Ukraine gesteigertes Interesse an der deutschen National11 geweckt hatte, wollte ich nun herausfinden, ob diese Mannschaft wirklich so gut spielt wie sie aussieht oder hier mehr Schein als Sein vorherrscht. Wohlwissend der Tatsache, dass bei den vergangenen WM-und EM-Turnieren das zweite Gruppen-Spiel für die DFB-Auswahl immer das schwierigere war.

In der Liebe spielt es sich ja nicht anders ab. Beim zweiten Date wird genauer hingeschaut, an die kleinen Makel wird sich wieder erinnert und die Erwartungshaltung ist gestiegen. Im besten Fall wird das 2.te Date besser als das 1.te, dann besteht die leise Hoffnung, dass noch weitere folgen können.

Glücklicherweise standen nur drei Tage zwischen den Spielen und der Fußball stand wieder im Mittelpunkt. Die Berichterstattung der Sportmedien gipfelte nämlich in der boulevardesken Sezierung der Szene in der sich Joachim Löw einem EKG #EierKontrollGriff unterzog. Eine Ende des #Hosengate #Schnüffelgate war dringlicher denn je.

Bei der Aufstellung vertraute er seinem Winning-Team, bis auf die Position des Innenverteidigers. Hier rückte Shodkran Mustafi ins zweite Glied, dafür kam der schöne-genesene Mats Hummels zum ersten Start11-Einsatz.

Das polnische Team um Kapitän Robert Lewandowski startete ebenfalls mit einem Sieg, daher ging es nicht mehr und nicht weniger um die Vorentscheidung um Platz 1 der Gruppe C. In der EM-Qualifikation erspielten sich die Polen im Hinspiel einen ersten historischen Sieg, im Rückspiel mussten sie sich mit 1:3 geschlagen geben.

Und was bleibt nun von diesem zweiten Spiel-Date in Erinnerung? War es besser als das erste? Nein, es ist ein null:null geworden. Eins der besseren Art? Nein, ernüchternd auch wenn es durchaus Tor-Chancen gab. Auffällig dabei, dass einer polnischen im direkten Gegenzug eine deutsche folgte. Das Abwehrdreieck Neuer-Boateng-Hummels spielt sich schon mal ein #FCB, ansonsten wenig Erbauliches, insbesondere im offensiven Bereich. Löblicherweise hat dies Jérôme Boateng direkt nach dem Spiel selbstkritisch angemerkt, indem er u.a. darauf hinwies …“kein Eins-zu-Eins gewonnen“ zu haben.

Sind nun aller guten Dinge im Gruppen-Spiel Nummer 3 gegen Nordirland? Im ersten Spiel war die Defensive ausbaufähig, im zweiten die Offensive steigerungsfähig. Also, lässt sich das nicht Ying-Yang-mäßig ausgleichen und zack wird eine europameisterliche Leistung abgeliefert? Neugierige Fragen, auf die ich eine Antwort haben will. Eine Chance hat die Löw-Truppe noch…sonst sind weitere Dates nur noch Freundschaftsspiele.

By Nino

 

7 Kommentare zu „Kommentar zum zweiten Date mit GER vs. POL“

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