Saison-Rückblick 2016 Teil 1 Platz 18-13

Nach den Seitensprüngen zum Männer-Baseball  und Frauen-Basketball in New York City  widmen wir uns nun wieder dem Fußball, im Besonderen dem Saison-Rückblick der Fußball-Bundesliga 2015/2016.

Mit dem Abpfiff der Regelationsspiele zwischen Eintracht Frankfurt und 1. FC Nürnberg wissen wir nun auch, dass sich die Frankfurter mehr schlecht als recht gerettet haben. Wenigstens nicht nur mit Glück und Arroganz wie der HSV.

Diesen nervenaufreibenden Spielen sind der VfB Stuttgart und Hannover 96 direkt aus dem Weg gegangen. Die Hannoveraner stand schon vor dem vorvorletzten Spieltag als erster Absteiger fest, die Rote Laterne fest im Griff. Der als Feuerwehrmann verschriene Micha Frontzeck durfte bis zum Ende der Hinrunde die Brände versuchen zu löschen, die seit Jahren verlässlich vom Präsi Martin Kind gelegt wurden. Die Klänge der vielen Jobgarantien haben wir noch frisch im Ohr…ganz ohne Hörgerät. Mit Thomas Schaaf dachte man einen erfahrenen Trainer geholt zu haben, der die sportliche Wende noch einleiten kann. Dies gelang jedoch auch nicht mit Panik-Einkäufen und den üblichen Durchhalteparolen. Das Image der grauen Maus wirkte in dieser Saison heller denn je. Der Abstieg Nummer 5 ist das Ergebnis der Teilnahme an den jährlichen Miss-Management-Wahlen.

Der stete Mitbewerber VfB Stuttgart hatte zum Anfang der Saison nicht den Eindruck vermittelt, um diesen Preis mitspielen zu wollen. Der totale Angriffsfußball der von Alex Zorniger als das neue Allheilmittel erklärt wurde, brachte nicht den erhofften Umbruch, leider auch nicht die notwendigen Punkte. Mit ungeeigneten Spieler-Material kann man nicht Porsche fahren wollen. Das geht einfach nicht. Mit dem Trainer der 2. Mannschaft Jürgen Kramny gab man die Zielrichtung vor, schnurstracks ins Verderben, oder besser zum Neuaufbau in Liga 2.

Den derben Abstieg hat man in Hoffenheim noch verhindert. Mit dem Knurrer aus Kerkrade #HuubStevens verabschiedete sich, krankheitsbedingt, vorzeitig einer der letzten Trainer-Typen. Mit dem gerade mal 28jährigen Julis Nagelmann zeigt sich Hoffenheim mal wieder innovativ was die Entwicklung von jungen Talenten betrifft. Entsprechend ihrer Ambitionen dennoch nur die Landung auf Platz Fünfzehn und der Hoffnung das es dann in der kommenden Saison mit dem Abstieg klappt.

Einen wahren Höhenflug erlebten die Städter aus dem Darm. Mit Dirk Schuster und seinem Team standen die Stars nicht auf, sondern neben dem Platz. Der Darmstädter SV agierte als geschlossene Einheit, in der ab und zu Sandro Wagner für ein paar Highlights in der gesellschaftlichen Debatte um Gehälter sorgte #MoneyForNothingTheChicksForFree. Die Spielweise der Darmstädter hat bei vielen Mannschaften für Magenbeschwerden gesorgt, die Antwortfaxe sind jedoch regelmäßig gekommen. Wir zollen Respekt…wer mit dem kleinsten Etat so für Furore sorgt, der hat sich den Klassenerhalt absolut verdient und darf auch die Fans aus Berlin mal anpöbeln.

Das Aufsehen und den Klassenerhalt besorgten sich die Fans von Werder Bremen scheinbar selbst, indem sie sich mit #greenwhitewonderwall in die Annalen der musikalischen Geschichtsbücher der Bundesliga gesungen haben. Den Abstiegs-SingSang-12.Mann brauchte die Bremer Mannschaft wie den Pizzalieferanten Claudio. Das Wunderkind Pizzaro zeigte den alten Hasen, wie man sich ein Denkmal erspielt.

Ob es noch weitere Denkmäler zu bauen gibt, das erfahren wir im 2. Teil des Saison-Rückblicks 2015/2016…

By Baba und Nino

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