Der FC Bayern München ohne Pep? Gut so…Teil 1!

pep-ancelotti

 

Als Sympathisant des FC Bayern München habe ich das ganze Bohei um die Vertragsverlängerung von Pep Guardiola aufmerksam verfolgt. Die üblich Verdächtigen Fußball-Redaktionen #Kicker #Sport1 #11Freunde #SportBild hatten schon vor den Feiertagen #Weihnachten ziemlich viel Spekulatius gegessen, so dass die Meldung, dass Guardiola sein Vertrag nicht verlängern wird, keine große Überraschung mehr war. Dafür wenigstens ein bisschen, dass mit Carlo Ancelotti einer der weltbesten Fußball-Trainer als Nachfolger verpflichtet werden konnte. 3 Wochen ist es nun her und den Reaktionen zu Folge werden dem Pep keine Bäche an Tränen nachgeweint.

Dabei ist dem FCB mit der Verpflichtung von Guardiola 2013 der Trainer-Coup der letzten Jahre gelungen. Hauptverantwortlich dafür war damals der Präsi Hoeneß.

Die Erwartungen an ihn, geprägt durch das legendäre 2013er-Triple und die 14 Titel die er mit dem #EffZeh Barcelona gewann, waren ungerechfertigt hoch und damit zum Scheitern verurteilt. In der Champions-League schied man 2014 gegen die erfolgshungrigeren Madrelenen von Real aus. Die Sehnsucht nach der Dezima übertrumpfte die titel-gesättigten Spieler der Bayern. 2015 ließ man sich von seinem Heimatverein Barcelona taktisch an die Wand spielen.

Dabei hat sich der FCB taktisch betrachtet unter Guardiola’s Regie nochmals weiterentwickelt. Was unter anderem dazu führte, dass er seine Startelf seit Januar 2014 im Vergleich zum Match zuvor 99 Mal (!) in Folge geändert hat. Erst die Spiele gehen die alte Dame Hertha (2:0) und die Fohlen aus Gladbach (1:3) begannen mit den gleichen Spielern. Oder das er im Spiel gegen den FC Ingolstadt mit einer Anweisung auf sechs Positionen umstellen ließ. Klar, da frohlockt das Taktik-Herz und dafür braucht’s auch die intellektuelle Reife der Spieler, die das umsetzen können. Ein Typ wie #MamaLasogga könnte daher nie unter Guardiola spielen. Aber nicht nur der Guardiola’sche Taktik-Fetisch, sondern auch die vielen Verletzungen führten zu dieser Dauer-Rotation.

Damit bin ich dann auch schon bei dem angelangt, was ich an Pep Guardiola nicht vermissen werde.

Im ersten Jahr Guardiola-Jahr war der Königstransfer Thiago. „Thiago oder nix“…war die Ansage an die FCB-Verantwortlichen, die dem neuen Trainer diesen Wunsch nicht nur von den Lippen abgelesen, sondern auch gleich erfüllt haben. Das Thiago sein ganzes Potential nur zeitweise unter Beweis stellen konnte, ist mit der Geschichte seiner Verletzungen zu begründen. In diesem Zusammenhang kommt auch der Name Dr. Müller-Wohlfahrt ins Spiel. Die Genesung von Pep’s Lieblingsspieler verlief nicht nach Plan. Leidlich seine Aussage, dass er lieber Spieler nach 6 Wochen zurück will, wenn der Arzt sagt, dass er nach 7 Wochen fit ist. Dies führte u.a. zum Bruch mit #Mull, der sich selbst entließ, aber nicht wirklich weg ist. Er behandelt immer noch die, vor allem für die Mannschaft wichtigen Spieler #Robbery. Als Kompromiss ist er weiterhin Teil der medizinischen Abteilung.

Bei jedem weiteren Transfer fragten sich nicht nur die Experten: passt der Spieler überhaupt ins System von Pep? Er neigt ja bei jedem Spieler von „super-super-Spieler“ zu sprechen. Was nach innen für die Spieler als Stärkung wirken soll, so nutzt es sich nach außen eher ab. Denn die Marios Gomez&Mandzukic wurden als dieser super Spieler bezeichnet, wenig später spürten sie den Rasen von Madrid bzw. Florenz unter den Füßen. Ähnlich lief es bei Dante, dem Ex-Gute-Laune-Bär des FCB: „Ich hätte bitte 1000 Dante’s“. Nun sorgt Dante in Wolfsburg für prächtige Laune. Solche Übertreibungen nutzen sich ab und können auf Dauer nicht mehr ernst genommen werden.

Auch das halbherzige Bekenntnis zur Identifikationsfigur Bastian Schweinsteiger und dessen Wechsel zu Manchester United. Es war viel von Identitätsverlust die Rede, gar einer Krise #Hispanisierung. Den Verein FCB hat Guardiola wohl nicht verstanden.

Seine Begründung für die Nicht-Verlängerung war, dass er eine neue Herausforderung sucht. Er möchte in der Premier League arbeiten. Das ist absolut legitim, denn diese gilt als das non-plus-Ultra der Fußball-Ligen. In den nächsten Monaten wird sich zeigen, welcher Verein für Guardiola die Herausforderung sein wird, die er sucht.

Wie es mit dem FC Bayern weitergeht, dazu mehr im Teil 2…

By Nino

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