1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde – Platz 7-12

Italien - Deutschland

Nach dem Fazit zur Hinrunde der Plätze 13-18  folgt nun Teil 2 der Trilogie.

Diese Tabellenregion wird mitunter als das „Niemandsland der Tabelle“, das „Feld der grauen Mäuse“ beschrieben. Zu schlecht für Europa, zu gut für die 2. Liga. Zum Glück für Hoppenheim, Hangover, Fränkfurt, Pader-born, Kölle und Mainz, dass die Abstände nach oben und wie unten mit nur 1nem Punkt nicht sonderlich groß sind. Das macht einerseits Hoffnung und andererseits Angst. Und diese Triebfedern werden wohl treue Begleiter in der Rückrunde für diese Mannschaften sein.

In Mainz hat man sich ja dafür entschieden, einen Trainer für das Konzept des Vereins zu holen. Der bislang nicht weltbekannte Kasper Hjulmand ergänzt sich bisher ganz gut mit der Karnevalsmentalität der Mainzer. In der ersten Runde des DFB-Pokals war jedoch der Spaß vorbei. Im legendären 9:10 gegen den Chemnitzer FC schied man ganz ohne Kamelle und Helau aus. In Chemnitz zu verlieren ist jedoch keine Schande #F#C#K.

Auch bei dem anderen Karnelsverein, dem #Effzeh aus Köln versucht man es jetzt mit Gelassenheit und träumt nicht nach zwei Siegen von Europa, sondern nach fünf von der Meisterschaft. Das Duo Höger&Schmadtke sorgt in der Domstadt für die notwendige Abseits-des-Rasens-Professionalität, ein Verbleib in der Liga sollte zu schaffen sein.

Ob es für den Neuling Paderborn reicht, bleibt abzuwarten. Einige Überraschungssiege und Unentschieden waren schon dabei. Die Mannschaft ist eingespielt, hat nix zu verlieren und keine Doppelbelastung durch den Pokalwettbewerb zu fürchten. Beste Zutaten also, noch für einige Furore zu sorgen.

In Hannover ist es hingegen wie eh und je. Die Trophäe „Graue Maus“ wird auch in diesem Jahr vergeben und es scheint so, als wenn die Hannoveraner ihr Triple verteidigen, ergo ein #Sextuple feiern können. Zumindest scheint die Mannschaft um Trainer Korkut stabil genug, um sich frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern.

In der Bankenstadt Frankfurt spielt mit 13 Toren der derzeit erfolgreichste Stürmer Alex Meier. Wenn er weiter so treffen sollte, wird er vielleicht noch ein Mann, ähm Spieler für Welttrainer Löw? Aber so hoch hinaus wie die Banken ihre Schulden-Türme bauen, wollen er und die Eintracht gar nicht. Mit dem neuen Trainer ist nämlich die Schaaf’sche Ruhe in die ach soooooo quirlige Stadt am Main eingezogen. Allerdings noch nicht in das Verhältnis von Offen- und Defensive. Frankfurt hat als einzige Mannschaft ein ausgeglichenes Torverhältnis. Das heißt zwar Offensivspiel en Masse, aber auch eine Abwehr so löchrig wie ein Käse (nein, kein Schweizer, das wäre jetzt zu viel der Phrasendrescherei 🙂 ). Dieses Problem gilt es zu lösen, denn um zu gewinnen…ja, nee is klar…ein Tor mehr und so.

Apropos „und so…“. Hoppenheim gibt’s ja auch noch. Werden sie ein ernstzunehmender Konkurrent für die 96er aus Hannover oder ein Club mit Ambitionen auf das europäische Parkett? Der Verein und sein Gebaren bleiben für mich ein Rätsel. Einzig Trainer Gisdol hat einen Effekt, er erinnert mich an Grinsebacke Klinsmann.

Meine Prognose für diese Region der Tabelle: Mindestens ein Verein schafft den Sprung auf die europäische Bühne, alle anderen bleiben der Liga erhalten. So schön wie traurig das auch sein mag.

By Nino

2 Kommentare zu „1. Bundesliga: Fazit zur Hinrunde – Platz 7-12“

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