EM-Qualif Spiel 4 Deutschland vs. Gibraltar

NeuerGIB
Nach den EM-Qualifikationsspielen gegen Schottland, Polen und Irland nun vs. Gibraltar. Ich gestehe, dass Gibraltar erst auf meinem geografischen Bildschirm sichtbar wurde, als ein Freund dort sein berufliches Glück suchte #Auslandserfahrung 🙂 Fußballerisch ist Gibraltar bisher geringfügig in Erscheinung getreten. Zumindest wusste man man dort, wie hoch man gegen den Weltmeister verlieren will. Der Torhüter, der hauptberuflich als Feuerwehrmann seine Brötchen verdient, hatte verlautbaren lassen, dass er nur 6 kriegen will, also Gegentore. Dann sei man nä-h-mlich besser als Brasilien, das bekanntermaßen im historischen WM-Halbfinale 2014 mit 7:1 die wohl schmerzlichste aller Niederlagen erlebt hatte.
Die Pressevertreter schwadronierten auf gewohnt semi-professionelle Weise, dass es nur „einen Sieger geben könnte“, ein „Pflichtsieg müsse her“ und es wurde nur über die Anzahl der Tore gelabert. Nach jeweils einem Sieg, Niederlage und Unentschieden hatten wohl einige schon die Hosen halbvoll, das es für die EM 2016 nicht reichen könnte. Da kam der Frischling Gibraltar gerade recht. Das hat übrigens so viele Einwohner wie das Berliner Regierungsviertel. Wie man so hörte sind die Menschen dort aber wesentlich entscheidungsfreudiger und sympathischer.
Die Vorbereitung der Nationalmannschaft war zunächst von Auszeichnungen #Silbernes Lorbeerblatt, der Kino-Weltpremiere #Die Mannschaft und der Preisverleihung #Bambi geprägt. Rücktreter #Klose&Lahm erhielten von der noch spielenden LivingLegend Schweinsteiger den Ehrenbambi. #EhreWemEhreGebührtTeil1. Der Goldene Löw-e war es dann, der mustergültig preis-gab, das man nun „den roten Teppich gegen den grünen Rasen“ tauschen müsse. Ein Formulierungs-Pass aller 1ter-Klasse…4 Sterne würdig.
Bei der Aufstellung probierte es Taktikfuchs Löw mit einer 3er-Kette…und täglich grüßt Pep Guardiola. Die erste Halbzeit war das erwartete Anrennen gegen einen 10er Riegel vor dem 11er-Raum. Thomas Müller doppelpackte und Mariooo Gööötze wurde es dann einfach zu bunt und schnappte sich sein Allgäuer-Herz und spielte nicht noch einen Pass und schloss allein ab. Das tat auch Liam Walker, der mit einem beherztem 34m Schuss urplötzlich Manuel Neuer prüfte #BesteSzene. Das Zwischenfazit zur ersten Halbzeit lautete: Gibraltar ist besser als Brasilien, die hatten damals schon 5 Tore gefangen.
In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel so zäh wie ein altes Rindersteak. Da sollte erst wieder ein Eigentor das frenetisch feiernde LaOla-Wellen-Publikum aus Nürnberg den Jubel-Pegel bis an die Schmerzgrenze treiben. Danach wurde es schnell wieder still, denn viel zu sehen gab es nicht mehr. Weniger vom Weltmeister, aber mehr von der Gibraltar’schen Mannschaft. Die kämpfte aufopferungsvoll um jeden Zentimeter. Es galt ja schließlich besser zu sein als Brasilien. Und das schafften sie dann auch…3 Gegentore weniger! Chapeau! #EhreWemEhreGebührtTeil2.
Von den three Points mal abgesehen muss ich mich schon fragen was das für ein Spiel war? Ein Spiel indem fast die ganze Zeit die 3er-Abwehrkette zu einer dritten Angriffsreihe wird und die gibraltischen Spieler nicht mehr als 5 Ballkontakte hintereinander schaffen. Maxi Kruse, Shkodran Mustafi und leider auch Luuuukas Podolski haben sich für weitere Aufgaben nicht empfohlen. Gut zu wissen, das Mesut Özil, Marco Reus, Mats Hummels und besonders Bastian Schweinsteiger bald wieder zurückkehren werden.
Am Dienstag, den 18.11. spielt zum Jahresabschluss der amtierende gegen den Ex-Weltmeister, der amtierende Europameister gegen den kommenden (?). Darauf würde ich derzeit keine Wette eingehen.
By Nino

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